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Liebe Kinder, das mit dem Nikolaus …

pEtEr Withoutfield am Sonntag, 6. Dezember 2009, 13:27 Uhr
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Abgelegt unter: Sehbar

… wird heute wohl nix mehr.
Nikolaus macht eine Pause

Besinnliches zur Adventszeit: Kaminfeuer für Autonome

pEtEr Withoutfield am Sonntag, 29. November 2009, 15:58 Uhr
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besinnlicher Advent

Ein wunderschöner Film zur besinnlichsten Zeit im Jahr, der Adventszeit: Burning Car ist ein 11 minütiges Werk der holländischen Künstlergruppe Superflex. Auch als free High-Definition-Download verfügbar.
// via // via

Übrigens habe ich entgegen der Empfehlungen von @mitovson und @SubKid das Wort Advent in der Überschrift verbraten! Ich Rebell :D

Spielzeug für den Kreuzberger Nachwuchs-Brandstifter

pEtEr Withoutfield am Dienstag, 24. November 2009, 11:45 Uhr
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Spielzeug für Brandstifter

Der Spekulatius steht schon seit Mitte September in den Supermärkten, die “Kommerz-Tempel” der Stadt sind schon stimmungsvoll geschmückt und die Weihnachtsmarkt-Buden und Glühweinstände warten auf die Eröffnung und die ersten Besucher. Da nun alles so “toll und schön weihnachtet” und sich meine Vorfreude auf “die schönste Jahreszeit” kaum in Zaum halten lässt kann ich ja eigentlich auch schon mal einen Geschenktipp loswerden.
Wir linksextreme Kreuzberger mögen ja romantische Abende mit offenem Feuer, also was liegt dann näher als dem verzogenem Nachwuchs ein passendes Spielzeug aus der Urban Collectables Serie von Chinnychinchin zu schenken. // via rebel:art

ausgebranntes Auto

Spielzeug für Kreuzberger

SO36 fürs Spielzimmer

Der Weihnachtsstern

Wichtel am Montag, 3. Dezember 2007, 13:53 Uhr
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Diese sehr schöne Geschichte ist von unserem noch unbekannten Blogwichtel.
Vielen Dank lieber Wichtel! ;)

„Der Weihnachtsstern“

Sie hasste Weihnachten. Punkt. Und genauso hasste sie die nicht enden wollende Adventszeit in der alle Leute so besonders herzlich zueinander waren und auch die größten Arschlöcher in ihrer Agentur plötzlich nicht mehr mit ihrem neuen Sportcoupe, ihrem großen Haus oder einem exotischen Urlaub angaben, sondern extra großkopierte Fotos ihrer Familie auf den Tisch stellten. Das ganze lange Jahr über ist es egal, wer allein ist oder nicht. Aber immer gegen Ende, da teilt sich die gesamte Bevölkerung auf in familienbestückte Glückliche und einsame Unglückliche. Dabei machen die Einsamen gar nichts anders als sonst. Sie fallen einzig dadurch stärker auf, dass nur an ihren Fenstern pünktlich zum 1. Dezember keine Einsneunundneunzig-Lichterketten vom Discounter hängen und dass nur sie nicht in jede Begrüßung und Verabschiedung eine Formulierung mit den verlogenen Adjvektiven „froh“, „herzlich“ oder „glücklich“ einbauen.

Sie jedenfalls hasste Weihnachten.
Und daran dachte sie, als sie da saß.
In dieser Bar.
Am zweiten Advent.

Lag es an ihr?
Eigentlich machte sie es nur für ihre Schwester.
“Enttäuschungen, Biene, die kriegen dich doch nicht klein!“
“Leck mich.“
“Nein, mal im Ernst, du verpasst was, wenn du dich nicht mit dem triffst.“

So saß sie da.

In dieser Bar.
Mit Nepomuk.

Es ist immer scheiße, wenn sich zwei Singles in den Enddreißigern treffen, weil Verwandte, Freunde oder Kollegen es organisiert haben. Es ist immer scheiße. Dieses Abtasten. Dieses Bewerten. Daumen hoch, Daumen runter.

Aber in diesem Fall hatte es für sie schon fast komödiantischen Wert. Bereits als er zur Tür hereingekommen war, wusste sie, dass das einzige Gefühl, das sie bei so einem Menschen jemals entwickeln konnte, Mitleid war. Brille. Winter-Daunenjacke von Metro. Und von Beruf irgendetwas naturwissenschaftliches. Sie hatte nicht so genau zugehört, was er erzählte, denn von Anfang an dachte sie daran, wie sie dieses traurige Wesen vor sich enttäuschen würde. Nepomuk war ein Mitbewohner eines Arbeitskollegen ihrer Schwester. Und wie sie gehört hatte, musste jener Arbeitskollege ihn demnächst aus der gemeinsamen Wohnung schmeißen, weil er dort gemeinsam mit seiner Verlobten leben wollte. Da die Verlobte just Ende November die Kündigung erhalten habe, lief dies nun darauf hinaus, dass sich auch Nepomuk in der familiärsten und romantischten Jahreszeit eine neue Bleibe suchen musste.

Aber zuvor würde sie noch nachher mit ihm vor dem Lokal stehen. Er würde unsicher stottern am Ende, dass sie ihm sympathisch sei und dass er sie gerne wieder sehen wolle. Und sie würde versuchen, ihm mit nicht allzu verletzenden aber deutlichen Worten ihr Desinteresse zu vermitteln. Sie hoffte nur im Interesse beider, dass es ihm auch schnell genug klar werden würde.

Und da saß sie nun.
In dieser Bar.
Am zweiten Advent.
Mit Nepomuk.
Der eben einer Frau am Nachbartisch Feuer gegeben hatte.

Ob er rauche?
Nein, dass sei doch einfach nur teuer und ungesund. Er habe aber immer ein Feuerzeug in der Tasche. Aus Hilfsbereitschaft.

Sie hätte am liebsten gekotzt. (weiterlesen…)


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