Der Lenz kann kommen, der Soundtrack dazu kommt von SLik d. Midnight Vibes ist das musikalische Showcase des Rappers aus Long Beach, eine Sammlung von Songs, produziert von und mit verschiedenen Künstlern. Ein lockerer, entspannter Sound, passt zu Sonne und Sommer.
(Ok, die letzten beiden Songs hätte er auch weglassen können)
Suff Daddy öffnet seine Hausbar und gibt einen aus: Dreizehn Remixe und zwei eigene Tracks, dazu eine Brise Samples von Biggie, SV, Erykah, Guilty, Phat Kat, Nitty, Dilla, Diamond D, Audio 88, Yassin, Morlockk Dilemma und Tha Alkaholiks. Sozusagen als Aperitif auf den Hauptgang, das neue Suff Daddy Album “The Gin Diaries“.
Prost! (oder wie wir Perser sagen salamati)
19 Jahre nach dem Release von A Tribe Called Quest’s Verses from the Abstract hat sich Mishoo The Drumkit dem Song angenommen und ein wirklich sehr angenehmes Remake produziert.
I got back today and decided to release this song which was supposed to be released on a ATCQ tribute mixtape at www.kevinnottingham.com Unfortunately, we didn’t make it to the deadline. However, I think this Full Remake deserves a solo release since Vida Jafari, who sang the chorus, Dj Madsen who produced the beat and me spent hours producing the track. The lyrics were written and performed by Q Tip and the original chorus was sung & written by Vinia Mojica.
*hüstel* Ähm ja, toller Titel, wa?
Eigentlich heißt der Titel sogar “Interlekt Beinpisse / Du hast Stuhl im Kopf” wobei ich mich allerdings frage, warum “Intellekt” falsch geschrieben wurde!? Ein Wortspiel? Wie auch immer…
Diese Nummer von Tufu war heute eines der meist verlinkten Videos in meinem Twitter-Stream und jetzt geht sie mir nicht mehr aus dem Kopf.
Wem diese Kombination aus guten Beats und herzhaften Battlelyrics gefällt, der sollte sich unbedingt das Album Die Symbolik des Mastschweins herunterladen, die schon vor einiger Zeit drüben bei der Mixtapesammelstelle vorgestellt wurde.
Er hat es schon wieder getan! Mattsches von Numblog hat sich mal wieder die Zeit genommen, um aus dem schier unübersehbaren Meer der Creative Commons Musik neun sahnige Tracks zu fischen. Aus diesem Fang kreierte er ein wirklich schönes Mixtape: New Urban Netaudio Selection #002.
Auf Hudsons Spuren: Der Moskauer Alexey Devyanin alias Pixelord hat beim Netlabel Error Broadcast eine richtig “glitch”ige four-track EP gedropt – und die gefällt!
“Lucid Freaks” brings forth a mixture of spliffed-out 8bit riddims, stumbling Hip Hop beats and a pinch of Euro Dance glam. However unique, the weirdo plastic Pop of Glasgow’s Hudson Mowake is echoed in his tunes as well as bass-driven digital Reggae, Jahtari-style.
Gifted and Blessed, das ist der Komponist und Produzent Gabriel Reyes-Whittaker, eher bekannt unter dem Pseudonym GB.
Mit der GB Interprets His Contemporaries EP interpretiert er, wie der Titel schon verrät, die Werke befreundeter und verehrter Künstler wie Little Dragon, Exile, Flying Lotus, Muhsinah, A Race of Angels, und die Beach Boys. // via
Plawz macht nen fetten Sound aber der eigentliche Schmankerl hierbei ist und bleibt das via, denn applejuicebreak sollte sich im Reader des Geburtstagsblogger hoher Beliebtheit erfreuen.
Netaudio-Mixtapes und Compilations sind schon etwas besonderes. Nicht nur, weil man sich im Gegensatz zu “normalen” Mixtapes keine Gedanken um Rechte und Abmahnungen zu machen braucht. Sie sind deshalb so besonders, da einer guten Zusammenstellung eine aufwändige Recherche und jede Menge Zeit voran steht. Netaudio Songs unter Creative Commons Lizenz gibt es unzählige, die waren Perlen zu “diggen”, das ist die hohe Kunst der Selektion.
Dem Blogrebellen-Buddy Matthias vom Numblog ist es mit seinem New Urban Netaudio Selection #001 gelungen, genau solche Perlen zu finden. “Heavy Beats, soulfule Stimmen und akustische Schönheiten”, besser kann man es kaum beschreiben.
An dieser Stelle möchten wir, NieLow und icke, uns auch noch einmal für den netten Besuch von Matthias und Paulinepauline bedanken. War ein echt schöner Abend!
Mit dem deutschen Rap ist es ja so eine Sache: prollige Jungs, bitchige Mädels, sinnfreie Reime und schlechtes Deutsch – im Fernsehen, im Radio und auf den Handy der Kids.
Das dies aber auch anders geht, versuche ich hier regelmäßig zu beweisen; und heute ist wieder so ein Tag, ein grüüner Tag, der einen Oberknaller mit sich bringt: Ein wundergrüünes Hip-Hop-Album.
Grüün, das sind die beiden Überzeugungstäter Comfort Fit und tide.
Während Beat-Bastler und Produzent Boris aka Comfort Fit in gewohnt hoher Qualität für abwechslungsreiche Tracks sorgte, bereicherte Rapper tide die Songs mit Lyrics und Flows, die nicht nur Spaß machen, sondern auch ordentlich rocken.
Obwohl ich das Album schon seit rund zwei Monaten auf dem iPod habe und regelmäßig höre, ist es mir bisher noch nicht farblos geworden. Ganz im Gegenteil: Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich denke, die LP Krauthop hat für mich das Zeug zum besten deutschen Hip-Hop-Album des Jahres! Ideology sei Dank, gibt es dieses Album auch noch kostenlos unter Creative-Commons-Lizenz – was will man mehr.
“Seid ihr verrückt nach diesem Sound dann sagt grüün” – grüüüüüüüün!
Was manche Leute beim Aufräumen in staubigen Archiven so finden ist schon unglaublich. So geschehen im Hause Tokyo Dawn Records. Während die Welt gespannt auf die neue Comfort Fit LP Polyshufflez wartet, findet Fabien beim elektronischen Frühjahrsputz unveröffentlichtes und erstklassiges Material.
Geschrieben und produziert wurde dieses Bram Nelson Album von Jaakko Autio, einem finnischen Composer und Sound-Designer der hauptsächlich für Theater und Fernsehen arbeitet. Bram Nelson selbst wurde übrigens seit Jahren nicht mehr gesehen, böse Zungen behaupten Aliens hätten ihn entführt (schon klar!).
Wie auch immer, dieses Tokyo Dawn Classics-Release ist ein richtiger Earcatcher: Eine interessante und leicht experimentelle Mischung aus Jazz, Trip-Hop, Lounge und Bossa Nova.
Manchmal frage ich mich wirklich, warum ich die wenigen Netlabels, die meiner Meinung nach regelmäßig tolle Musik releasen, nicht öfter mal einen Besuch abstatte. Eines dieser Netlabels ist Budabeats aus Ungarn. Nach der EP von Kovacs und Crookram sind dort nämlich sechs weitere Alben veröffentlicht worden. Wow! Zeit mal was davon vorzustellen:
SUHOV – SYMPHATY MODUL EP
Knackige Beats und reichlich abwechslungsreiche Sampleaction, Kopfnicken ist angesagt!
Die EP startet Uptempo in tanzbarer Geschwindigkeit mit einem schönen Ritt auf einem Wild-West-Soundteppich. Danach wird es zwar spürbar langsamer, dafür aber nicht minder ausgereift und groovy. Der letzte Track Skunn gefällt mir übrigens mit am besten. Der erinnert mich ein wenig an den frühen NinjaTune-Sound und an die Musik von DJ Food und DJ Vadim.
In wenigen Tagen ist es endlich soweit: Tokyo Dawn Records released das lang ersehnte neue Comfort Fit Album Polyshufflez.
Mit verspielten Sounds, abwechslungsreichen Beats sowie interessanten Features sorgte Comfort Fit schon mit dem Album Forget and Remember (s.u.) für aufsehen.
Beeinflusst durch elektronische Musik, Jazz, Broken Beats und Hip-Hop, schickt Comfort Fit den Zuhörer mit seiner Musik auf eine musikalische Reise der besonderen Art.
Gefeatured wird das neue Album unter anderen von Blaktroniks, Caits Meissner und Portformat. Besonders gespannt bin ich auf die gesprochen Worte von Howard Marks.
Howard ist ehemaliger Marihuana-Schmuggler, der mit Büchern, Filmen und Dokumentationen über seine urkomischen bis absurden Erlebnisse und Geschichten aus der damaligen Zeit, zum Sprecher der Szene und Liebling der Kiffer wurde.
Aber damit (mal wieder) nicht genug.
Wie sich schon beim Beitrag über das Fleur Earth Experiment zeigte, lohnt sich auch bei Comfort Fit ein Blick in die Discografie.
Die schon erwähnte Forget and Remember LP, von der übrigens zwei Titel in meinem Netaudio-Mixtape vermmixt sind, ist steht nach wie vor als kostenloses Creative Commons Release zum Download.
Na wenn das mal kein Pflicht-Termin ist! Am Samstag, den 28. März ist in der KreuzbergerNetaudio-Bar breiPott (Skalitzer 81, U-Bhf. Schlesisches Tor) die Ideology-Label-Night! Und der Eintritt ist auch noch frei.
Hier noch ein TV-Beitrag zur Netaudio-Bar breiPott. Hört euch mal den O-Ton von Dieter Gorny an (nach ungefähr einer Minute).
Der kann sich nämlich eine Art “Flensburg für Internet-Straftäter” vorstellen. “Abgestufte Warnmodelle”, ab der dritten Warnung gibt es dann z.B. eine Woche Internetverbot.
Ich glaube, auch dieser Mann ist auch etwas zu alt für das Netzleben geworden. Nicht nur, dass die digitalen Ignoranten der Musikindustrie nach wie vor ihre Unfähigkeit im Umgang mit dem Internet beweisen. Sie kommen auch immer wieder auf paradoxe Gedanken. (sic!)
Das italienische Netlabelaquietbump hat eine hochkarätige EP veröffentlicht, von der nicht nur ich begeistert bin. Geschmeidige und ambiente Klänge treffen hierbei auf entspannte Dub-Sounds.
Mario Parascandolo, der Musiker hinter dem Projekt “Para” hat die Tracks übrigens in alter Dub-Tradition ohne Arrangement und Programmierung aufgenommen.