Abgehoert und veroeffentlicht

pEtEr am Sonntag, 11. Februar 2007, 16:39 Uhr
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Meine virtuelle Reise durch die musikalischen untiefen des Internets führte mich (zum Glück wieder) vorbei an seichtem Gewässer, hin zu den sprudelnden Quellen des guten Geschmacks:

First Word RecordsAnfangen möchte ich heute mit dem britischen Label ‘First Word Records‘. Das noch junge und mit nur sieben Künstlern recht kleine Record-Label aus Leeds veröffentlicht einen sehr individuellen Mix aus jazzy Hip-Hop, Broken Beats und Retro Funk. Besonders herausragend finde ich die Releases von ‘Kidkanevil’ und ‘The Haggis Horns’.

KidkanevilKidkanevils Hip-Hop Beats haben durch den geschickten Einsatz erlesener Samples einen sehr coolen und eigenen Sound. Auf seiner ersten LP sind zudem noch Lateef, Yarah Bravo, Jehst, Testament und Andreya Triana zu hören.
Kidkanevil: HomepageMyspaceArtistpage

The Haggis Horns ist eine 8 köpfige Band die mit einer Mischung aus Breakbeat Funk, Soul, Hip-Hop und Afrobeat seit Jahren durch englische Clubs rockt.
The Haggis HornsNach zahlreichen Produktionen mit Künstlern wie z.B. ‚Amy Winehouse’, ‚The Cinematic Orchestra’ und ‚Nightmares On Wax’, werden die Jungs dieses Jahr im Mai ihr debut Album herausbringen. Wer es bis dahin nicht aushält kann sich mit zwei 12Inches der Combo eindecken.
Den Drummer ‚Luke Flowers’ hat sich die Band übrigens bei ‚The Cinematic Orchestra’ geliehen.
The Haggis Horns: Myspace - Artistpage

abgehört:

Auf Platz EINZ meiner persönlichen Podcast- und RadioShow Chart steht derzeit Freischwimmen. Der moderierte Podcast überrascht mich auch in der aktuellen Sendung wieder mit extrem guter Musik. Hip-Hop, Downtempo, Broken Beats, Jazz, Global Beats – Hot Stuff!
Kreuzberg grüßt Köln!

Die neue RadioShow von Freefunkin ist trotz der Datenkompression von 48kBit/s musikalisch gut hörbar. Jazz, Funk, Soul, Beats & Breaks - alles am Start - das rockt!
Kreuzberg grüßt Stuttgart!

ordentlich Nachtschicht

pEtEr am Mittwoch, 7. Februar 2007, 04:00 Uhr
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Zero BD Bongos, Bleeps & BasslinesEs war wohl ein Solid Steel Mix in dem ich das erste mal den Titel ‘Bongos, Bleeps & Basslines’ gehört habe. Aber erst in dieser Nachtschicht habe ich herausgefunden von wem der Titel ist und wie er heißt. Mensch was für ein Hammer! Auf der Homepage kann man in die letzte LP reinhören. Und das lohnt sich. Dieses Album aus dem Hause Ninja Tune ist auf meinem Einkaufszettel.
Chris Vogado and Neil Combstock heißen die Produzenten hinter zeroDB.
Ihr provokatives aber sehr innovatives Spiel mit Hard Jazz, Electro, Latin, Hip Hop und House runden die beiden mit herrlich schmutzigen und derben Basslines ab. Ein absolut wahnsinniges Crossover Chaos gemacht für die Clublandschaft.

Thank U J Dilla
‘Thank You J Dilla’ nennt sich der aktuelle Podcast auf ‘Stones Throw Records
Da hört man mal wieder wie viele digge Tracks and Acts JD produziert hat. Rest in Peace Jay Dee.

Simon Harrison von Basic Soul hat einen neuen Nu-Soul Mix (No#35) veröffentlicht. Dieser beginnt mit souligen sunshine Tunes, u.a. mit Jazzanova und 4 Hero. Über jazzige Beats mit fetten Hip-Hop Rhymes gehts zur Elekronik. Die anfänglich noch souligen Tracks gewinnen mehr und mehr an elektronischer Härte und an Geschwindigkeit, ohne aber jemals den Groove zu verlieren. xtrem hörbar!

Hip-Hop Downloads des Tages

pEtEr am Dienstag, 30. Januar 2007, 22:28 Uhr
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Beastie BoysDie Beastie Boys rufen auf ihrer Homepage zum remixen auf. Zahlreiche A Capellas der drei New Yorker können auf der Download Page herunter geladen werden. Interessant sind diese Vocals nicht nur für eifrige Remixer die ihr Werk dann im Beazley Boys Remix Forum präsentieren können. Manch ein Produzent wird dankbar sein für die große Auswahl an Samples. [via]

Black Milk PressureFat Beats‘ bietet ‘Pressure - The Official Mix CD’ von ‘Black Milk Tracks & Productions’ kostenlos zum Download an. We’re too gangsta to waste our own bandwidth, schreiben die Jungs auf ihrer Homepage. Darum gib es die CD über verschiedene Server. Artists wie Pharoahe Monch, Phat Kat, Canibus, Slum Village, BR Gunna und natürlich Black Milk featuren diese Mix CD.

Ebefalls unentgeldlich bietet das Label ‘Stones Throw Records’ die Compilation ‘Chrome Children Vol.2′ als Download an. ‘Peanut Butter Wolf’ präsentiert die Zusammenstellung der 16 teilweise intrumentalen Hip-Hop und Funk Tracks, u.a. mit Madlib von der Combo Lootpack. Absolut hörbar. [via]

4Hero, Goose, Soulpower & Wu-Tang

pEtEr am Sonntag, 28. Januar 2007, 09:55 Uhr
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4Hero Play With The ChangesGilles Peterson präsentiert in seinem aktuellen ‘Worldwide Podcast No.4‘ ein Profil der Londoner Gruppe ‘4Hero’. In der Show spricht er auch mit Marc Mac, einer der beiden Produzenten von 4Hero die am Montag (29. Januar) ein neues Album heraus bringen. Hörproben der neuen LP gib es auf der 4Hero Homepage und natürlich im Podcast. [via]

Goose Bring It OnIm Radio aufgefallen ist mir die Band Goose. Die Belgier mit den rockigen/funky Beats und mit ihren derben (Techno)-Synthysonds haben im September letzten Jahres ein Album rausgebracht. Die Tracks die ich bisher auf Myspace gehört habe sind stets sehr tanzbar. Beschreiben würde ich die Musik mal vorsichtig als eine Mischung aus ‘White Stripes’ und ‘Daft Punk’ mit einer Brise mitte/ende-neunziger Technohouse Sounds. Im März ist die Band übrigens in Deutschland auf Tour.

Soulpower… James Brown 2004 im Interview auf Bayern2. [via]

Bei Wu-Tang Corp. könnt ihr das ‘ODB Remembrance Mixtape’ herunter laden. Darauf zu hören sind einige der besten Songs vom 2004 verstorbenen Ol’ Dirty Bastard. [via]

Beats der Woche

pEtEr am Mittwoch, 24. Januar 2007, 01:31 Uhr
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Dendenmann hat am Samstag im Postbahnhof am Ostbahnhof (Berlin) vor ausverkauftem Haus derbe gerockt! Respekt für die reibeiserne Stimme, das war ein echt geiles Konzert.
Auch von der mir bis dahin unbekannten dänischen Vorgruppe ‘DJ Static & Nat Ill‘ werden wir bestimmt noch einiges hören. DJ Static begeisterte mit unzähligen Wordcuts, wechselnden Beats und Samples, die auf einer einzigartigen Weise Nat Ill’s Rhymes ergänzten. Deren Album ‘Teamwork’ werde ich mir auf jeden Fall anhören.

hörbar:

Bei Futureboogie gibt es ein neues DJ-Set von Domu.
Der fast 90 minütige musikalische Genuss beginnt mit breakenden Soundz ähnlich den der späten Achtzigern und kommt über den Hip-House und HipHop Beat der beginnenden Neunziger zu den aktuellen, von Domu gewohnt spektakulären Broken-Beats.

Solid Steel haben Podcast Nr.50/51 von DJ Boom Monk Ben released.

kaufbar:

Searching…-The Dubs‘ heißt der neueste Longplayer von Jan Delay. Dabei handelt es sich um Dubversionen des 2001 erschienen Album ‘Searching For The Jan Soul Rebels’. An den Reglern im ‘Turtle Bay Country Club’-Studio gab Matthias Arfmann (Patrice, Beginner) diesem Album die nötigen Riddims und Echos. Hörproben, via: Welt

Ein Fundstück besonderer Güte ist die 1995 erschienene ‘Evolution: The Polydor Anthology’ von Roy Ayers. Auf dieser doppel CD sind alle raren Tracks aus Roys besten Zeiten vorhanden. Wenn ihr diese CD in einem Plattenladen findet, kaufen!

Etwas spät bei mir angekommen ist das Meisterwerk ‘Days To Come’ von ‘Bonobo‘ auf NinjaTune. Diese LP ist einfach nur überwältigend.

Ebenfalls Jahre zu spät hat ‘Marc De-Clive Lowe mit seinem Album ‘Tides Arising’ den Weg in die Schublade meines CD-Players gefunden.

Jan Delay Searching The dubs  Roy Ayers Evolution  Bonobo Days To Come  Marc De Clive Lowe - Tides Arising

SlingShot Hip Hop

Nilo am Donnerstag, 18. Januar 2007, 22:44 Uhr
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Ein Dokumentarfilm über das Leben einiger junger palästinensischer Hip Hoper. Hip Hop ist ihr Sprachrohr gegen die tägliche Ungerechtigkeit und Unterdrückung. Der Film ist noch nicht gestartet aber hier vorab ein Trailer.

Beat-a-schön

pEtEr am Donnerstag, 18. Januar 2007, 22:39 Uhr
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Kenntst du das Gefühl, das einem überkommt wenn man alte Jazz, Funk oder Soul Songs hört und dir plötzlich ein ganz bestimmter Teil des Liedes sehr bekannt vorkommt?  Sei es eine Melodie, ein Break, Beat, eine Bassline…

Randy WestonProdigy hat sich für das Lied Smack My Bitch Up wohl bei Randy Weston bedient.
Nachtrag: Hier eine Hörprobe von In Memory Of.
Die Engländer nutzten die ersten Takte (Bassline und Beat) des Titels ‘In Memory Of’ vom Album ‘Tanjah’ aus dem Jahre 1973. Das wurde übrigens ein Jahr später in der Kategorie ‘Best Jazz Performance’ für den Grammy nominiert.

Einen superfetten Song habe ich in der aktuellen Freischwimmen Show#93 gehört:
Die Engländerin Andreya Triana singt auf die Beats von Flying Lotus den schön sphärischen Song ‘Tea Leaf Dancers’. Zustande kam der Song laut Freischwimmer auf der RedBull Musicacademy 2006 in Melburn.

Hier noch die aktuelle NuJazzSoul.com RadioShow, absolut hörbar!

Hip-Hop is Dead

pEtEr am Freitag, 12. Januar 2007, 23:28 Uhr
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In-A-Gadda-Da-VidaHabe neulich auf MTV den Song “Hip Hop Is Dead” von NAS das erste mal gehört und nicht schlecht gestaunt, als ich das Sample hörte:
In-A-Gadda-Da-Vida von Iron Butterfly, der 17 Minuten Flash aus dem gleichnamigen Album von 1968 der eine ganze Langspielplattenseite füllt.
Produziert hat den NAS-Track übrigens will.i.am von den Black Eyed Peas. Nasir Jones plant laut MTV bereits ein weiteres Album für Ende 2007.

Update: Habe noch ein TV Auftritt von Iron Butterfly gefunden. Schaut euch mal die funky Tänzer/innen an, einfach klasse.

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