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HUNDERTMARK wurde gehackt!

pEtEr Withoutfield am Dienstag, 12. Januar 2010, 14:11 Uhr
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Hundertmarkblog gehackt

Das ist bitter
Das Hundertmarkblog des geschätzten Kollegen Philipp wurde gestern geckackt.
“Hacked by Saico” mehr war nicht mehr zu sehen. Sogar die von fast jedem Provider automatisch erstellten Update sind gelöscht worden. War also nicht Philipp das primäre Ziel des Hackers, sondern der Server, auf dem unter anderen auch der Hundermarkblog lag?
Auf den Webseiten seiner Server-Nachbarn (einfach hundertmarkblog.de eingeben) werden 190 Domains gehostet. Stichproben haben aber schnell gezeigt, dass die Nachbar-Seiten noch erreichbar sind.
Philipp hatte nach eigenen angaben weder ein einfaches Passwort für seinen Login genutzt, noch eines, das er auch für andere Dienste nutzte. Dummerweise gibt es keine Offline-Backups, das war schon ein bisschen sorglos. Befremdlich finde ich ebenfalls, dass der Provider nicht wirklich mit diesem Problem umgehen kann, bzw. keine erweiterten Vorsichtsmaßnahmen für seine Kunden trifft.

Hilfe
Hristo Mitov von Gratefulgrapefruit rief mich kurz nach dem Tweet an und erzählte mir von seiner Idee. Mit einer Blogger-Support-Aktion für HUNDERTMARK soll versucht werden auf den Hack aufmerksam zu machen, um so Unterstützung für das wiederherstellen des Blogs zu organisieren. Da wirklich keinerlei Daten und Bilder mehr auf dem Server vorhanden sind, könnte man zum Beispiel versuchen mit dem Google-Chache oder anderen Diensten einen Teil der Beiträge zu retten.
Ich bin mir sicher, dass es da den ein oder anderen Spezialisten auf diesem Gebiet unter unseren Lesern gibt. Wer kennt noch andere Möglichkeiten, Seiten oder Dienste, die Daten und/oder Feeds speichern? Was ist mit Feedburner? Werden dort mehr Artikel gespeichert als aktuell angezeigt werden? Und wenn ja, wie kann man diese aufrufen?
Ich bin mir sicher, Philipp wäre für jeden Hinweis, tatkräftige Unterstützung oder Hilfe dankbar – also her mit deinen Skills!

Backup
Auf jeden Fall kann man nur jedem Blogbetreiber raten, regelmäßig Backups zu machen und offline, also auf dem eigenem Rechner zu sichern. Einmal sollte die SQL-Datenbank gesichert werden, das geht recht komfortabel mit dem MySQLDumper. Zum anderen sollte man das komplette Wordpress-Verzeichnis inklusive aller Unterordner und Dateien via FTP auf die Festplatte laden.

Datenrettung – Brauche Hilfe mit zerschossener Festplatte

pEtEr Withoutfield am Dienstag, 3. November 2009, 13:41 Uhr
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pEtEr und seine zerschossene Festplatte - Datenrettung

Update:

Meine Daten sind gerettet!

Nach langem hin und her, herumprobieren, lesen des unendlichen Halbwissens in deutschsprachigen Foren und der erstklassigen Hilfe zahlreicher Freunde hier im Blog und auch auf Facebook ist es mir gelungen meine Daten von der zerschossenen Festplatte zu retten!

Zur Rettung der Daten nutzte ich das kostenpflichtige Programm GetDataBack. Und so funktionierte es:
Mit der kostenlosen Testversion der Software scannte ich erst einmal die zerschossene Festplatte. Nach rund zwei Stunden wurde mir die alte Festplattenstruktur, sowie alle Ordner und Daten angezeigt. Zum kopieren der Daten war es dann allerdings nötig die Software für 90 Euro zu kaufen. Da mir die Rettung meiner Fotos und Daten das Wert waren, zögerte ich nicht lange und kaufte die Software. Nach der Eingabe des Registrierungscodes konnte das sichern der Daten dann endlich losgehen. Toll war übrigens noch, dass ich den Festplattenscan nicht erneut starten musste.

Alle Daten liegen jetzt auf einer externen Festplatte. Die wirklich wichtigen Daten und Bilder werde ich zukünftig auch noch auf DVDs brennen. Kennt jemand eine gute Backup-Software für WinXP? Auf dem Mac nutze ich die sehr komfortable Time Machine, gibt es so etwas auch für Windows?
Meinen herzlichen noch einmal Dank an alle die mir bei der Datenrettung geholfen haben!

Dieser Beitrag ist ein Hilferuf und unterscheidet sich von den üblichen Artikeln, die du hier bei uns sonst zu lesen bekommst.
Es ist schon zu einer traurigen Regelmäßigkeit geworden: Mindestens ein Mal im Jahr zerschießt es meinen Windows XP Rechner. Genauer gesagt ist und war es meist die Festplatte, die aus einem mir nicht nachvollziehbarem Grund ihren Geist aufgibt und mir nun jede Menge Daten, als auch nicht extern gesicherte Fotos vorenthält. Ein persönliches Drama sozusagen an dem ich natürlich selbst dran Schuld bin. Daten zu sichern war bisher nicht meine Stärke ,(
Und aus diesem Grund brauche ich nun Hilfe beim Retten dieser Daten und möchte mein Problem einmal genauer beschreiben:

Vor ungefähr einer Woche wollte ich am späten Abend die XP-Kiste runter fahren und als ich nach dem Zähne putzen noch den Rechner vom Stromnetz trennen wollte viel mir auf, dass dieser immer noch nicht herunter gefahren war. Also habe ich kurzerhand die Kiste einfach vom Strom getrennt, aus war er.
Am nächsten Morgen startete ich dann den Rechner wie gewohnt. Der PC bootete, der Windows-Boot-Screen war noch zu sehen und an der Stelle, an der man dann normalerweise die Windows-XP-Oberfläche sieht, begrüßte mich der Rechner mit einen schwarzen Bildschirm inklusive Mauszeiger – sonst war nichts zu sehen. Auch das booten im abgesichertem Modus lieferte das gleiche Ergebnis: schwarzer Bildschirm und Mauszeiger. Nach mehrmaligem Resetten und Neustarten des Rechners meldete dieser plötzlich NTLDR fehlt! Uaaah…
Nach kurzer Recherche im Netz bootete ich schließlich mit der Windows-CD, wechselte in die Wiederherstellungskonsole und versuchte mit folgenden Befehlen den Start- bzw. Bootsektor wiederherzustellen:
FIXMBR C:
FIXBOOT C:
COPY x:\I386\NTLDR C:\
COPY x:\I386\NTDETECT.COM C:\
Tja, was soll ich sagen – hat natürlich nichts gebracht – und genau zu diesem Zeitpunkt liefen mir das erste Mal dicke Schweißperlen die Stirn hinunter!

Vor gut einem Jahr hatte ich übrigens fast das gleiche Problem mit einer Festplatte und konnte mit sie folgendem Workaround wiederherstellen: Ich schloss die defekte Festplatte an ein funktionierendes Windows-System an, startete das kostenlose Daten-Wiederherstellungs-Utility Testdisk, mit dem man verlorene Partitionen wiederherstellen und/oder nicht bootende Festplatten wieder bootfähig machen kann, und reparierte damit den beschädigten Bootsektor.
Das funktioniert aktuell leider nicht. Die Testdisk-Analyse und das durchsuchen der kompletten Platte bringt auch kein Ergebnis. Windows erkennt in der Computerverwaltung zwar die 500 GB Platte, findet aber nur eine FAT Partition (noch nicht mal FAT16 oder FAT32). Im Explorer ist nur ein 10MB FAT Datenträger zu finden.
Mein nächster Versuch war das scannen der Festplatte mit einer Testversion der Ontrack Easyrecovery Software. Die Datenwiederherstellungs-Optionen “Standard Recovery” und “Format-Recovery” fanden keine Daten. Wie es scheint sind alle Partition-Informationen und Zuordnungen verloren gegangen.

Wer kann mir helfen?
Ich bin mir sicher, das ein Profi die Daten noch retten kann, schließlich habe ich keine Daten gelöscht oder gar die Festplatte formatiert. Und natürlich würde ich für die Datenrettung angemessen bezahlen, oder nach Wunsch durch einen Werbeplatz hier im Blog vergüten.
Wende ich mich gleich an ein professionelles Unternehmen, das sich auf die Datenrettung von defekten oder zerschossenen Festplatten spezialisiert hat? Oder fühlt sich sogar einer unserer Leser dazu imstande, mir dabei zu helfen? Hattest du auch einmal ein solches Problem? Wer konnte dir helfen?
Ich bin für jede Information oder Kontakt dankbar!

Proxys für den Iran

pEtEr Withoutfield am Dienstag, 23. Juni 2009, 15:10 Uhr
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Zerstoertes Internet-Cafe im Iran

Animiert durch diverse Anfragen in den Kommentaren zum Beitrag Iran: Quellen, Informationen und Links habe ich heute versucht ein paar Informationen zum Thema Proxys für den Iran zu sammeln. Iraner nutzen solche Proxys um die Zensur und Sperren von z.B. Twitter, Facebook und Youtube zu umgehen.
Im #iranelection cyberwar guide for beginners, den ich hier übersetzt habe, ist folgendes dazu zu lesen:

Veröffentlicht keine Proxy-IP’s bei Twitter und nutze nicht den #iranelection Hashtag dafür. Iranische Sicherheitsbehörden werden diese Proxy zensieren. Wenn du neue Proxys für die iranischen Menschen hast, schicke die Informationen per Driect-Message via Twitter an @stopAhmadi oder @iran09. Sie werden die IP-Adressen dann verbreiten.

Soweit so klar, allerdings kann man @stopAhmadi oder @iran09 keine Direct-Messages schicken wenn sie einem nicht followen.

Welche Möglichkeiten gibt es also den Iranern über Dritte einen oder mehrere Proxys zukommen zu lassen?

  • Sei grundsätzlich misstrauisch und lasse dir alle Quellen und Personen mindestens doppelt bestätigen!
  • Schicke Proxys, die du per Mail oder Twitter direkt an im Iran lebende Menschen senden willst, nicht als Zahlen! Erstelle eine Bilddatei, damit die IP-Adressen nicht gescannt werden können.
  • @iran09 veröffentlichte heute eine E-Mail-Adresse an die man Proxys und weitere Hilfsangebote schicken kann
  • @iranproxy “We have Private Twitter Relays 4 IRAN – TWT us for private URLS that are NOT blocked in Iran – mah irani hasteem!”
  • Ich habe nun auch einen Kontakt dem ich Proxys zukommen lassen kann. Schreib hier einfach einen Kommentar ohne Details und ich melde mich bei dir.
  • @Scott_Berlin, ein nach eigenen Angaben in Amerika lebender Unterstützer mit Kontakten in den Iran bot sich ebenfalls an Proxys weiterzureichen.

Desweiteren bin ich noch im Kontakt mit einigen weiteren Unterstützern, die nach Möglichkeiten der Hilfe suchen. Stay tuned!
Wenn du Informationen oder Hinweise hierzu hast lasst es mich bitte wissen. Auch hierfür einfach ein Kommentar (falls brisant ohne Details) hier im Blog hinterlassen, ich melde mich.

Proxys & Zensur – Hintergrundinformationen:
Was ist ein Proxys? Wikipedia
The Proxy Fight for Iranian Democracy CircleID
Von Nokia Siemens geliefert: Deutsche Technik für Irans Zensur taz.de
“Nicht für den Iran wurde diese Technologie erfunden und gebaut. UNSERE üblen Repressionsregimes haben das erfunden” fefe
Hi-tech helps Iranian monitoring BBC

Vielen Dank für die Unterstützung an @weexinsitu, @bemme51 & @Scott_Berlin.
Foto via misterarasmus


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