weisser Block …
pEtEr am Montag, 4. Juni 2007, 15:11 UhrTags: Berlin, Friedrichshain, Graffiti, Streetart
Abgelegt unter: Berlin, Sehbar
Berlin Friedrichshain, Wühlischstraße


Berlin Kreuzberg, Brückenstraße

Ausnahmezustand in Berlin: Politprominenz, (Anti-)G8-Vorbereitung, Großbrand, Rockerbande?

Bild von lostmodern.net
Schon am frühen Mittwoch morgen sind im 10-Minuten-Takt Hubschrauber über Kreuzberg geflogen, was auch fast den ganzen Tag so weiter ging.
Zudem hörte man heute hier im Kiez ständig Polizei-, Feuerwehr, und/oder Krankenwagen-Sirenen.
Stau gab es auch jede Menge, meine angebetete kam auch zu spät von der Uni.
Zum Glück wurde mein Auto noch nicht abgefackelt, das scheint in den letzten Tagen Volkssport geworden zu sein. Als Fahrer eines fast 10 Jahre alten Renaults muss ich mich glaube ich nicht wirklich davor fürchten, es trifft meist nur Nobelkarossen.

Bild von extranoise
Am Bersarinplatz Ecke Rigaer Straße in Friedrichshain wurde eine Wanne, das sind (teilweise noch alte Mercedes) Polizei Gruppenwagen mit vergitterten Fenstern, mit Steinen attackiert. Bei der Wagenburg am Bethaniendamm in Kreuzberg wurden ebenfalls Beamte mit Flaschen und Steinen beworfen, es kam zu Festnahmen.
Ach ja, nicht zu vergessen die Razzia bei den Hells Angles am Dienstag.
Was ist los in Berlin?
Vorwarnung für Standby!
Keine Tricks, kein editing, alles ist in Einzelschritten gekleistert!
Dieses Video hat es sogar in die Youtube Top 100 Most Viewed geschafft.
[via just]

Streetart auf dem Lokus.
Gesehen im Stereo 33 Berlin Friedrichshain, Künstler unbekannt!?
‘Oldschool‘ würde das Design unseres Blogs aussehen, sagte uns vor kurzem ein Leser persönlich.
Oldschool…. Lange haben wir überlegt was er damit meint. Ist die Seite zu aufgeräumt, oder ist einfach das Logo Oldschool? Wie auch immer, war ja nicht wertend.
Vielleicht peppt ja das neue Hintergrundbild die Erscheinung unserer Seite etwas auf.
Auf dem Bild zu sehen ist übrigens mein Kumpel Tobias von Soulparlour auf den Weg in den 4. Stock zu HHV in Friedrichshain. Das von unten bis oben vollgetaggte Treppenhaus ist alleine schon eine Reise wert.
El*Ke bombt Berlin im SupaMolly.
Der dreietagige Friedrichshainer Club “Supermolly” war zur gestrigen Record Release Party voll bis auf den letzten Stehplatz.
Das neue Album „Wir müssen hier raus“ ist am 26.1. erschienen. Nach „Wilder Westen“ ist das bereits ihre zweite deutschsprachige Platte.
Rockmusik mit deutschen Texten ist eher ein schwieriges Pflaster. Sollte man denken. Denn sobald Deutsche Musik ruhiger wird, rutscht eine Band leicht in die Virginia-Jetzt-Schlager-Schublade. Nicht mit El*Ke!
Selbst die ruhigeren Songs rocken Dank Peter Bolmers rauer Stimme.
Als die Jungs endlich auf die Bühne kamen war die Stimmung geladen.
Die Erwartungen waren hoch, ob des hohen Anteils prominenter Musikerkollegen wie Andy von Mia, Anna von Rosenstolz, Tommy&Inga von 2Raum-Wohnung.
Niemand wurde enttäuscht. Beim Erklingen der ersten Accorde war zu fühlen, wie sich eine riesige Spannung im Raum entlädt.
Peter, Mücke und Hubi sahen in ihren Lederjacke/RayBan Sonnenbrille-Outfits auf der Bühne nicht nur wie Rocker aus, sie klangen auch so.
Vom ersten bis zum letzten Ton. „Ich denke 5 Minuten sollten reichen, bis Du mich dann endlich liebst.
Ich denke 5 Minuten sollten reichen, daß Du die Welt um Dich vergisst.“
Also: Am 20.04.2007 auf jeden Fall ab in den Berliner Postbahnhof, mitrocken und den Rest der Welt für mehr als 5 Minuten vergessen.
El*Ke, ich mag Dich!
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“Rudi Dutschke ist zurück auf der Strasse” schreibt Gereon Asmuth in seinem Kommentar der heutigen Ausgabe der Taz. Besser kann man es wohl kaum auf den Punkt bringen. Beim gestrigen Bürgerentscheid haben sich die Kreuzberger und Friedrichshainer Bürger mit 57,1 Prozent für die Umbenennung eines Teilstücks der Kochstraße in Rudi-Dutschke-Strasse entschieden. In Zukunft werden sich also die Axel-Springer-Strasse und die Rudi-Dutschke-Strasse an der Kreuzung treffen, an der sich auch das Axel-Springer Gebäude mit der Redaktion der Bild Zeitung befindet.
Rudi Dutschke, einer der bekanntesten Vertreter der westdeutschen Studentenbewegung, wurde am 11. April 1968 nach einer Hetzkampagne der Presse von einem Hilfsarbeiter angeschossen. Er überlebte nur knapp und starb einige Jahre später an den Spätfolgen des Attentats.
Marek Dutschke, jüngster Sohn des Studentenführers sagte dem ZDF “Es kann doch keine schönere Versöhnungsgeste geben, der frühere Kampf wird so symbolisch überwunden”
Da einige Anlieger unter Beteiligung (wer hätte es gedacht) des Springer Verlages die Umbenennung gerichtlich verhindern wollen, können die neuen Straßenschilder allerdings vorerst nicht angebracht werden. Und wer weiß wie lange diese juristische Schlammschlacht dauern wird.
Das Hauptargument der CDU gegen die Umbenennung der Kochstrasse waren übrigens die hohen Kosten, die auf die Bürger und Geschäftsleute zukommen. Zitat: “Warum müssen Bürger für Entscheidungen von Politikern zahlen, die selbst nicht davon betroffen sind”.
Nicht nur, dass der Satz ein Witz schlechthin ist, dieser von der CDU initiierte Bürgerentscheid kostete den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg rund 200.000 Euro!
via: taz, ZDF, Pro-Kochstraße, Wikipedia, Popnutten
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