Ein Mann und sein Segelboot, auf dem Weg Einhand die Atlantik zu überqueren. Einmal hin und wieder zurück. Es ist nicht nur ein fröhliches vor sich dahin Segeln, was bei der Betrachtung der Strecke allein wagemutig genug wäre. Hier bei geht es um etwas größeres: Es ist die älteste Einhandregatta der Welt. Sie wird seit 1960 alle vier Jahre ausgetragen und Schirmherr der Veranstaltung ist Prinz Philip, der Ehemann von Königin Elisabeth II.
34 Yachten aus acht Ländern sind gemeldet und der einzige Teilnehmer aus Deutschland ist der, um den es hier auch geht: Uwe Röttering.
Uwe führt während des gesamten Rennens einen Blog. Es ist echt erfrischend und gut geschrieben. Es macht auch als eine Landratte wirklich Spaß seine ‘Tagebucheinträge’ zu lesen.
Vor zehn Jahren umsegelte der abenteuerlustige Jurist die Welt und im Zuge dessen entstand auch sein Buch “Die See gehört mir – Allein ans Ende der Welt”. Diese Lektüre werde ich jetzt in den nächsten Sommertagen mir zugemühte führen, und mich freuen, dass es noch Menschen gibt, die etwas wagen und andere daran teilhaben lassen. Danke Uwe und ‘Mast- und Schotbruch’ auf der restlich verbliebenen Route!

Die See gehört mir
Hier die Kurzbeschreibung aus seinem Buch:
Er ist jung, er hat sein Jura-Studium erfolgreich beendet, und er liebt seine Freundin. Der Lebensweg scheint klar. Und doch ist alles ganz anders, denn seine Leidenschaft ist das Segeln. Mit 30 hat Uwe Röttgering mehr Seemeilen im Logbuch als andere in einem ganzen Leben. Der Börsenboom beschert ihm genug Geld für seinen Traum – eine 12 m lange Aluyacht und das finanzielle Polster, um den Einstieg in den Juristenalltag noch ein paar Jahre zu verschieben: Die Welt ruft. Er ist kein Masochist, aber auch keiner, der es sich besonders einfach macht, wie seine gewählte Route – die im Wesentlichen weit abseits der klassischen Barfußroute durch die hohen Breiten führt – zeigt. Doch er wollte es sportlich, möglichst selten besuchte Inseln mit reichem Tierleben anlaufen und zudem, einer gewissen Schatzsucher-Romantik verpflichtet, die Inseln ansteuern, von denen es nur uralte Berichte und Karten gibt. 50 000 Seemeilen zieht sich sein Kielwasser durch alle Weltmeere. Von Hooksiel über Jan Mayen nach Grönland, den Atlantik der Länge nach bis zu den Inseln der Südpolarmeere, weiter nach Neuseeland, in den Nordpazifik zum Midway-Atoll, über die Südsee nach Chile und um Kap Hoorn herum, einen Abstecher nach Südgeorgien, dann Kapstadt, von dort 6750 Meilen nonstop bis ins amerikanische Newport und schließlich über die Färöer zurück nach Hooksiel. Selbstironisch, kritisch, humorvoll und voller Begeisterung berichtet hier einer von seinem Leben auf See. Von diesen „26 schönsten, freiesten, spannendsten, aber auch anstrengendsten Monaten“ Uwe Röttgerings zu lesen, ist ebenso anregend wie unterhaltsam. Ein absolutes Muss in jeder Segler-Bibliothek, und darüber hinaus auch faszinierend für alle, die jung (geblieben) sind und das Abenteuer lieben. Sechs ausführliche Berichte in der „Yacht“ sowie einige kleinere Reportagen im Fernsehen (WDR) haben diesen jungen, sympathischen Mann bereits bekannt gemacht. Darüber hinaus erhielt er 2003 den begehrten Trans-Ocean-Preis für die herausragendste hochseeseglerische Leistung des Jahres. (Quelle: Amazon.de)