U-Bahn Bombing
pEtEr am Dienstag, 10. April 2007, 13:50 UhrTags: 1UP, Berlin, Graffiti, Purehate, U-Bahn
Abgelegt unter: Berlin, Sehbar
“Call A Bike” im Görlitzer Park, Berlin Kreuzberg:

Weitere Bilder aus dem Park und vom Kinderbauernhof im Park.

Foto von paracuda
++ Metroblogging Berlin startet einen Streetart Contest. London, Chicago, Houston, Portland, Tokyo, Toronto und natürlich Berlin zeigen schon reichlich Bilder.
++ Ostern? Hasen!
++ Bagel to Go
++ Acht Leichen und kein Kokain Harte Zeiten in Guatemala (taz)
++ Flickr Tag Browser Bilder Suchmaschine die richtig Spass macht
++ Metrobloggin Berlin Street Art & mehr. Neu in meinem Feedreader!
++ Eikmann von TheLastBeat mit einem coolen Minimal-Mix
Ich war gestern Abend bei The Killers in der Arena Berlin. Die Karte bekam ich geschenkt, kannte vorher nur 2 oder 3 Songs dieser Band.
Synthie-Trance-80er-Jahre-(Ost-)Rock - so würde ich den Sound beschreiben.
Die Beschallung in der Arena war wieder mal total beschissen, Matschesound.
Die Band war insgesamt gut, der Sänger hat eine tolle Stimme. Ich hatte aber das Gefühl, dass der Gitarrist Dave Brent Keuning nicht immer im Takt war!?
However - nice Concert but not my Sound.
Bild von Thomas Hawk
Ob das BKA meine Tipps falsch verstanden hat?
Seit Dienstagmorgen 6 Uhr haben wir keine Verbindung zum Internet.
Die Callcenter-Dame von 1u1 sagt T hat ein Problem. Klaro…
“Aktuell wird mit Hochdruck an dem Problem gearbeitet…”
Apropos 1u1 Callcenter: Warum muss ich, zum Glück noch kostenfrei, erst einmal 3 Minuten mit dem bescheuerten Computer quatschen und meine Kundennummer ansagen, um dann, jetzt für 24 Cent die Minute, der Callcenter Frau erneut die gleichen Daten zu nennen?
Laut dem Störungspranger von Heise betrifft das Problem übrigens noch weitere Berliner Bezirke.
Das man in Berlin zu Brötchen ’Schrippen’ sagt brauche ich keinem mehr zu erzählen. Und das im Ostteil der Stadt die Ampelmännchen anders aussehen als im Westlichen, merkt der aufmerksame Zugezogene oder Tourist auch sehr schnell.
Nun lebe ich seit 7 Jahren in der geliebten Hauptstadt und es gibt etwas, das mich immer wieder aufs Glatteis führt: Die Uhrzeit. Oder besser gesagt, die Art wie ein Berliner eine Uhrzeit bezeichnet.
Mein Kumpel Ali zum Beispiel:
…
Ich: “Also wann geht’s los?”
Ali: “Na so viertel Ölf Elf” (Ok, er sagt Elf und nicht Ölf)
Ich: “Ähm, also viertel vor Elf?”
Ali: “Sach mal geht’s noch?”
Ich: “Du bist so hässlich! Kannst du die Uhrzeit bitte so nennen, dass auch ich sie verstehe?”
Ali: “Nach gesamtdeutscher Zeitrechnung zweiundwanziguhrfünfzehn. Du Sack!”
Ich: “Na geht doch, Stinker”
…
Ich werde das nie verstehen….
Bild von Torsten Mangner

Unterschiß und Oberschicht - Ali-Talk. Diskussion mit dem “Bürgermeister” von Kreuzberg in einem türkischen Café in Berlin Kreuzberg.
Auch sehr sehenswert: Der Karnevalhasser der mit einem Pappschild “Ich hasse Karneval” auf dem Berliner Rosenmontagszug von den Jecken und Narren angemacht wird.
Das ganze gibt es auf Watch Berlin zu sehen, ein interessantes Video-Projekt. Ich frage mich nur warum auch Asympath Michael Friedmann hier zu Wort kommt. Aber bei Web2.0 darf halt jeder mitspielen.
Rare Grooves aus der Nachbarschaft:
P-Love77, Kreuzberger und DJ mit gutem Musikgeschmack hat eine höhrenswerte Auswahl rarer Tracks zusammengestellt die ich euch ans Herz legen möchte. Läuft derzeit häufig in meinem Winamp Player. Bitte mehr davon!
The Funky Side Of Berlin: Neu in unserem Blogroll sind die Berliner DJs vom Soulkombinat. In ihrem Blog informieren die Vinyl-Virtuosen über Dates, Sounds, & Clubs unserer funky Hauptstadt.
Broken Beat Radio: Philadelphia lässt wieder etwas von sich hören! Während mir der erste Teil der aktuellen Ausgabe, gemixt von DR. WHODAT?, etwas zu anstrengend ist, überrascht ARGO im zweiten Teil mit einem höchst interessanten Broken-Beat Mix.
Deep into the Sound of House Music: Schöner Mix für Freunde der straighten Bass Drum. Der Mix beginnt mit jazzy- und funky House Tracks und ist insgesamt sehr stimmig, super groovig und sehr clubtauglich.
J Dilla Superstar: Die Halftime Radio Show des New Yorker Studentenradios wnyu sendete letzte Woche dieses hörbare JD Tribute. Part 1 Part 2 *via*
Heute bin ich endlich mal dazu gekommen unsere Wordpress Blog-Software zu aktualisieren. Jetzt läuft bei uns die Version 2.1, und das bisher ohne Probleme. Auch ein paar Plugins sind dazu gekommen:
Als erstes habe ich Jerome’s Keywords Plugin eingebaut mit dem wir nun Tags in unsere Beiträge einbinden können. Zudem gibt es nun in unser Sidebar Navigationsleiste eine Wortwolke.
Dort habe ich auch die Link-Kategorien in lesbar (Blogroll) und hörbar (Myspace, Podcast) unterteilt und die Feed Abonnements optisch hervorgehoben.
Dank dem Email Notification Plugin kann man sich über neue Beiträge nun auch per Mail informieren lassen. Es gibt bestimmt viele Leser die sich nicht mit RSS, Atom oder Feeds im Allgemeinen auskennen und/oder einfach keinen Bock darauf haben. Leider funktioniert das Plugin noch nicht richtig, aber eintragen kann man sich schon jetzt.
Jetzt muss ich nur noch Technorati davon überzeugen uns zu spidern und unsere Beiträge aufzunehmen. Da passiert seit 35 Tagen garnix, ich bin schon leicht am verzweifeln. Gibt es da einen Trick?
Ach ja, es gibt auch mal wieder ein neues Hintergrundbild. Ich sach nur Schawarma. Mahlzeit
“Curry and Sausage? It sounds Strange….. ” denkt sich die koreanische Amerikanerin bei ihrem ersten “special Berliner Dish“.
Genau, es geht um unsere geliebte Currywurst. Und um Berlin.
GRACE LEE heißt die Dame die Berlin auf ihre ganz eigene Art und Weise entdeckt, und ihre Erfahrungen rund um Berlins ultimativen Snackfood - die Currywurst in einem Dokumentarfilm verwurstet. Sehenswert ist der Film auf jeden Fall. Mit der U-Bahn geht es quer durch Berlin von Currybude zu Currybude. Dabei entstehen interessante und lustige Interviews mit Wurst mampfenden Berlinern und Budenbesitzern, die über ihr Berlin, die Berliner und natürlich ihre Currywurst sprechen.
Also wie soll die Wurst sein, mit Darm, ohne Darm, geschnitten oder am Stück?
‘Oldschool‘ würde das Design unseres Blogs aussehen, sagte uns vor kurzem ein Leser persönlich.
Oldschool…. Lange haben wir überlegt was er damit meint. Ist die Seite zu aufgeräumt, oder ist einfach das Logo Oldschool? Wie auch immer, war ja nicht wertend.
Vielleicht peppt ja das neue Hintergrundbild die Erscheinung unserer Seite etwas auf.
Auf dem Bild zu sehen ist übrigens mein Kumpel Tobias von Soulparlour auf den Weg in den 4. Stock zu HHV in Friedrichshain. Das von unten bis oben vollgetaggte Treppenhaus ist alleine schon eine Reise wert.
El*Ke bombt Berlin im SupaMolly.
Der dreietagige Friedrichshainer Club “Supermolly” war zur gestrigen Record Release Party voll bis auf den letzten Stehplatz.
Das neue Album „Wir müssen hier raus“ ist am 26.1. erschienen. Nach „Wilder Westen“ ist das bereits ihre zweite deutschsprachige Platte.
Rockmusik mit deutschen Texten ist eher ein schwieriges Pflaster. Sollte man denken. Denn sobald Deutsche Musik ruhiger wird, rutscht eine Band leicht in die Virginia-Jetzt-Schlager-Schublade. Nicht mit El*Ke!
Selbst die ruhigeren Songs rocken Dank Peter Bolmers rauer Stimme.
Als die Jungs endlich auf die Bühne kamen war die Stimmung geladen.
Die Erwartungen waren hoch, ob des hohen Anteils prominenter Musikerkollegen wie Andy von Mia, Anna von Rosenstolz, Tommy&Inga von 2Raum-Wohnung.
Niemand wurde enttäuscht. Beim Erklingen der ersten Accorde war zu fühlen, wie sich eine riesige Spannung im Raum entlädt.
Peter, Mücke und Hubi sahen in ihren Lederjacke/RayBan Sonnenbrille-Outfits auf der Bühne nicht nur wie Rocker aus, sie klangen auch so.
Vom ersten bis zum letzten Ton. „Ich denke 5 Minuten sollten reichen, bis Du mich dann endlich liebst.
Ich denke 5 Minuten sollten reichen, daß Du die Welt um Dich vergisst.“
Also: Am 20.04.2007 auf jeden Fall ab in den Berliner Postbahnhof, mitrocken und den Rest der Welt für mehr als 5 Minuten vergessen.
El*Ke, ich mag Dich!
Dendenmann hat am Samstag im Postbahnhof am Ostbahnhof (Berlin) vor ausverkauftem Haus derbe gerockt! Respekt für die reibeiserne Stimme, das war ein echt geiles Konzert.
Auch von der mir bis dahin unbekannten dänischen Vorgruppe ‘DJ Static & Nat Ill‘ werden wir bestimmt noch einiges hören. DJ Static begeisterte mit unzähligen Wordcuts, wechselnden Beats und Samples, die auf einer einzigartigen Weise Nat Ill’s Rhymes ergänzten. Deren Album ‘Teamwork’ werde ich mir auf jeden Fall anhören.
hörbar:
Bei Futureboogie gibt es ein neues DJ-Set von Domu.
Der fast 90 minütige musikalische Genuss beginnt mit breakenden Soundz ähnlich den der späten Achtzigern und kommt über den Hip-House und HipHop Beat der beginnenden Neunziger zu den aktuellen, von Domu gewohnt spektakulären Broken-Beats.
Solid Steel haben Podcast Nr.50/51 von DJ Boom Monk Ben released.
kaufbar:
‘Searching…-The Dubs‘ heißt der neueste Longplayer von Jan Delay. Dabei handelt es sich um Dubversionen des 2001 erschienen Album ‘Searching For The Jan Soul Rebels’. An den Reglern im ‘Turtle Bay Country Club’-Studio gab Matthias Arfmann (Patrice, Beginner) diesem Album die nötigen Riddims und Echos. Hörproben, via: Welt
Ein Fundstück besonderer Güte ist die 1995 erschienene ‘Evolution: The Polydor Anthology’ von Roy Ayers. Auf dieser doppel CD sind alle raren Tracks aus Roys besten Zeiten vorhanden. Wenn ihr diese CD in einem Plattenladen findet, kaufen!
Etwas spät bei mir angekommen ist das Meisterwerk ‘Days To Come’ von ‘Bonobo‘ auf NinjaTune. Diese LP ist einfach nur überwältigend.
Ebenfalls Jahre zu spät hat ‘Marc De-Clive Lowe‘ mit seinem Album ‘Tides Arising’ den Weg in die Schublade meines CD-Players gefunden.

“Rudi Dutschke ist zurück auf der Strasse” schreibt Gereon Asmuth in seinem Kommentar der heutigen Ausgabe der Taz. Besser kann man es wohl kaum auf den Punkt bringen. Beim gestrigen Bürgerentscheid haben sich die Kreuzberger und Friedrichshainer Bürger mit 57,1 Prozent für die Umbenennung eines Teilstücks der Kochstraße in Rudi-Dutschke-Strasse entschieden. In Zukunft werden sich also die Axel-Springer-Strasse und die Rudi-Dutschke-Strasse an der Kreuzung treffen, an der sich auch das Axel-Springer Gebäude mit der Redaktion der Bild Zeitung befindet.
Rudi Dutschke, einer der bekanntesten Vertreter der westdeutschen Studentenbewegung, wurde am 11. April 1968 nach einer Hetzkampagne der Presse von einem Hilfsarbeiter angeschossen. Er überlebte nur knapp und starb einige Jahre später an den Spätfolgen des Attentats.
Marek Dutschke, jüngster Sohn des Studentenführers sagte dem ZDF “Es kann doch keine schönere Versöhnungsgeste geben, der frühere Kampf wird so symbolisch überwunden”
Da einige Anlieger unter Beteiligung (wer hätte es gedacht) des Springer Verlages die Umbenennung gerichtlich verhindern wollen, können die neuen Straßenschilder allerdings vorerst nicht angebracht werden. Und wer weiß wie lange diese juristische Schlammschlacht dauern wird.
Das Hauptargument der CDU gegen die Umbenennung der Kochstrasse waren übrigens die hohen Kosten, die auf die Bürger und Geschäftsleute zukommen. Zitat: “Warum müssen Bürger für Entscheidungen von Politikern zahlen, die selbst nicht davon betroffen sind”.
Nicht nur, dass der Satz ein Witz schlechthin ist, dieser von der CDU initiierte Bürgerentscheid kostete den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg rund 200.000 Euro!
via: taz, ZDF, Pro-Kochstraße, Wikipedia, Popnutten