OK, es gibt Mixtapes die sind mixtechnisch weitaus besser als Noise-Scapes von DJ Jazzyazz. Aber es kommt ja nicht nur auf die Umsetzung an, viel wichtiger ist die Selektion. Und genau hier liegt die Stärke dieses Tapes für das Jazzyjazz nur die strahlendsten Perlen fischte.
Wieder jemanden entdeckt, den ich zuvor nicht kannte, der mich aber schon mit dem ersten Beat völlig überzeugte: Damu The Fudgemunk, dessen Album How It Should Sound im April veröffentlicht wird.
Seine herzhaft-funky Beats erinnern mich ein wenig an The Herbaliser und deren ersten Alben auf Ninjatune.
Mehr Infos gibts in seinem Blog Wonkabeats und bei Myspace // via Rap ohne Lizenz
Suff Daddy öffnet seine Hausbar und gibt einen aus: Dreizehn Remixe und zwei eigene Tracks, dazu eine Brise Samples von Biggie, SV, Erykah, Guilty, Phat Kat, Nitty, Dilla, Diamond D, Audio 88, Yassin, Morlockk Dilemma und Tha Alkaholiks. Sozusagen als Aperitif auf den Hauptgang, das neue Suff Daddy Album “The Gin Diaries“.
Prost! (oder wie wir Perser sagen salamati)
Heute, am 7. Februar 2010 wäre J Dilla 36 Jahre alt geworden. Am 10. Februar 2006 verstarb der König der coolen Beats an einer unheilbaren Krankheit. Rest in Peace!
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Plawz macht nen fetten Sound aber der eigentliche Schmankerl hierbei ist und bleibt das via, denn applejuicebreak sollte sich im Reader des Geburtstagsblogger hoher Beliebtheit erfreuen.
Die Band The Roots sind seit dem Frühjahr dieses Jahres die Fernseh-Kapelle von Jimmy Fallon, der vor einiger Zeit die Late-Night-Show von dem in Deutschland wohl eher bekanntem Conan O’Brien übernahm. Die amerikanischen Helmut Zerletts beschallen das Publikum in der Werbepause mit kurzen Songs, den sogenannten “Sandwiches”.
Bei All The Way Live ist nun eine EP mit insgesamt 22 solcher Tracks erschienen, die frei im Netz verfügbar ist.
Via Testspiel, It’s Rap und Whudat
DJ Cam gehört für mich zu den Pionieren Trip-Hops. Schon Mitte der neunziger Jahre produzierte er Hip-Hop Beats und mischte diese mit Jazz-Samples. Nach fünf Solo-Alben bis 2002 sollte es sechs Jahre dauern, bis Cam, unterstützt von weiteren Musikern, im Jahr 2008 das Dj Cam Quartet gründete und gleich zwei neue LPs veröffentlichte. Nun, ein Jahr später steht das dritte Album Diggin in den Läden, eine weitere “eine wunderbare Mélange von Jazz und Hip Hop Beats“. Gefüllt mit schönen Coverversionen von Klassikern wie B. Hutcherson’s Montara, Freddie Hubbard’s Little Sunflower, oder Think Twice von Donald Byrd.
Eigentlich wollte ich dieses Tape im Music-Monday verarbeiten, aber nachdem mich sogar der sonst eher elektronische Musik bloggende und geschätzte Kollege Ronny auf das A Boom Bap Continuum Tape hingewiesen hat, verdient es schließlich auch hier einen eigenen Beitrag.
Insgesamt 250 beatlastige Hip-Hop Perlen aus den Jahren 1999 bis heute wurden in diesem Mixtape von 2tall, DJ Clockwork und Kper verarbeitet. Da das Hauptaugenmerk bei diesem Tape auf den Beats liegt, ist es auch für diejenigen interessant, die wie Ronny durchaus auf Lyrics verzichten können.
Diamond District ist das Trio Oddisee, X.O. und yU aus Washington, deren Debüt-Album “In The Ruff” vor kurzem offiziell erschienen ist. Seltsamerweise gab es die “Clean Version” der LP im Frühjahr dieses Jahres schon einmal als free download. Wer sich mit dem “Internetz” ein bisschen auskennt, dürfte auch noch einen funktionierenden den Download-Link finden.
Im Diamond District Exchange Mixtape hat DJ Buddy die Tracks von Diamond District, XO, YU & Oddisee verwurstet. Was mir bei Diamond District sehr gut gefällt, sind die fett programmierten Beats wie z.B. bei dem Titel “Streets Wont Let Me Chill“.
Diamond District Exchange Mixtape
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Er ist Kreuzberger, scheint ein echt smarter Typ zu sein und produziert derzeit die mit Abstand dicksten Hip-Hop Beats und Tracks: flaKo.
Im Rahmen der RUN-VIE Week in Wien gab flaKo ein Mini-Interview für FM4 Unlimited, plus eine Kostprobe seiner Live-Show.
Aus Deutscher Sicht mindestens genauso unterschätzt wie der Kreuzberger fLaKo ist meiner Meinung nach die Österreichische Hip-Hop Szene. Ich finde den österreichischen Hip-Hop um einiges innovativer als das, was man hier in Deutschland zu hören bekommt und auch die komplette Szene scheint mir aktiver zu sein.
Übrigens ist fLaKo kein Freund von Facebook und Twitter. Braucht er auch nicht, das übernehmen wir! Konzentriere du dich einfach weiter auf deine genialen Beats.
Nun hat fLako doch noch den Weg zu Twitter gefunden, danke @ feux
Am Freitag den 4. September erscheint das lang erwartete neue Album Hi-Hat Club Vol.2 – Suff Draft von Suff Daddy. Die Beats des Prenzelbergers dienten schon Miles Bonny, Oddisse, Kissey Asplund oder auch Flomega als Rhythmus-Unterlage. Mit diesem Release zeigt Suff Daddy einmal mehr, dass er bei den ganz großen im “Beat-Business” mitspielen kann.
Freundlicherweise hat mir das Label Melting Pod Music nicht nur ein Promo-Release zukommen lassen, sondern erlaubt mir auch eine eigene Auswahl von Titeln dieser LP als Stream vorzustellen. Also liebe Leser und Hörer – anschnallen und genießen!
Über den Iran und die Proteste nach den Wahlen haben wir, so weit es uns möglich war, ausführlich berichtet.
Die Geschehnisse vor Ort halten nach wie vor viele Menschen in Atem, auch den Produzenten The Are aus Housten, Texas.
Schon schon vor der Wahl im Iran arbeitete The Are nach eigenen Angaben an seinem Musik-Projekt “Iran”, für das er persiche Musik samplete und für seine Beats nutze. Nachdem im Internet die schrecklichen Bilder und Videos auftauchten, die das brutale Vorgehen des iranischen Regimes dokumentierten entschloss er, das Projekt schnell fertig zu stellen.
Neben Samples von bekannten iranischen Künstlern, wie z.B. die von Persern geliebte Googoosh, samplete er für diese Instrumental-Hip-Hop-LP auch Passagen von den Protest- und Demo-Videos aus den Strassen Irans.
Nicht nur, dass dieses Beats-Tape musikalische als auch Thematisch hervorragend zu den Blogrebellen passt, nein – die Beats sind auch wirklich dick. Hört selbst:
Lounge-Musik: Diese Bezeichnung wurde eine Zeit lang so inflationär benutzt, das sie heute für viele negativ besetzt ist. Unzählige dritt- und viertklassige Chillout- und Lounge-Compilations schmückten sich mit diesen Titeln und boten meist nichts anderes als lausiges Trance-Gedudel für hängengebliebene Altraver auf Ibiza.
Oddisee stammt aus Washington D.C. und scheint ein richtig cooler Typ zu sein, der mit zahlreichen Hip-Hop-Größen abhängt und produziert. Er weiß auch das Web zu nutzen und schreibt einen eigenen Blog, ist selbstverständlich auf Myspace vertreten und lockt mit freien Downloads Aufmerksamkeit auf sich.
Seine Odd Summer EP ist vollgepackt mit erfrischenden instrumentalen Tracks mit schönen Bossa-Sound und tollen Beats, die Oddisee zur Begrüßung des Sommers produzierte. Perfekte Musik zum (Achtung!) chillen und loungen
Los geht es mit einem ganz heiß diskutiertem Tape von DJ Spinbad. Nachdem der sich nämlich durch die Abgründe der Musik der 80er Jahre gemixt hat, verwurstet er nun die Titel der 90er Jahre. Snap, Chris Isaak, Nirvana, EMF, Kriss Kross, Red Hot Chili Peppers, Spin Doctors, Marky Marc, Snow, Green Day, Blink 182 um nur ein paar zu nennen.
Tja – und während die einen dieses Tape feiern, als hätte es nie etwas besseres gegeben, bekommen die anderen ganz üble Magenschmerzen oder zumindest (wie ich) eine Gänsehaut. Entscheide selbst!
via djmq & subcess & Aloha
DJ Day’s Minimix macht seinem Namen alle Ehre. Knackige 23 Minuten kurz, dafür aber mit einer Menge guter Musik: Dub, Reggae & Beats.
Umwege erhöhen die Ortskenntnis! Danii ist zurück, obwohl sie nie wirklich weg war.
Neben Daniis Butterflyfish, dem Blog für anspruchsvolle Eltern, reaktivierte sie nun das ehemalige Chillfuck-Blog und bloggt nun unter Spacedisco wieder über Musik, Fotografie und Kinder.
Daniis Mix “Auringonpaiste” gefällt mir richtig gut: Electro, Minimal, & House in geschmeidiger, entspannter Geschwindigkeit, tolle Tracks:
Btw. gibt es eigentlich eine “Schublade” bzw. eine Bezeichnung für diesen Hip-Hop-Style? DJMQ nannte das passenderweise mal “detroitige Post-Dilla-HipHop-Beats mit verschleppter Snare”!?