Nice: In diesem kleinen Video wird gezeigt, wie Kanye West den Titel “The People” für Common (feat. Dwele) zusammenbastelte. Grundlage ist Gil Scott Heron’s “We Almost Lost Detroit“, zerpflückt und mit der MPC neu arrangiert.
Die Gene des HipHop, gemeint sind die Samples, hat Malte in archäologischer Kleinarbeit aus der Grabungsstätte geborgen.
Carsten hat “endlich mal wieder einen Abend Zeit genommen, ein paar Platten ausgesucht und einen Mix aufgenommen”. Wow!
Und auch Eikman fand spontan Zeit für einen “Mix, der zu Beginn etwas perkussiv-verdreht ist, ab der 30 Minuten Marke allerdings in etwas treibendere und technoidere Sphären entweicht”. Well, well!
Erstes Bild von Jogi (cc), zweites ist eine Montage von Johnny (Spreeblick) und die anderen beiden sind die Cover der Mixtapes.
Wie schon beim vorherigem Home Cookin 2 Mixtape ist auch dieser Mix, wie nicht anders zu erwarten, ein enorm groovendes und mitreisendes Werk geworden:
Das Mixtape “Retrospective Live” vom litauischen Blog Mondayjazz, gemixt vom deutschen Lorenz Schimpf, hat mir diesen anstrengenden Montagmorgen um einiges versüßt! [via dougegen]
Hubert Davis, seines Zeichens minimalistischer Beatbastler aus Köln, hat ein hervorragendes Album ins Netz gestellt, das man sich ganz legal und kostenlos herunterladen kann. Die meist instrumentalen Beats erinnern mich leicht an den Style von Flying Lotus, sowie an den Sound des Labels UpMyAlley, für die Davis auch schon produzierte.
Hui…. vor gut anderthalb Jahren war ich bei einem Dendemann-Konzert im Berliner Postbahnhof und wenn ich mich nicht irre, ist der “Wahnsinnige” mit der reibeisernen Stimme immer noch auf Tour. Seit letzter Woche ist nun das Live- und B-Seiten-Album “Abersowasvonlive” auf dem Markt.
Auf Dendes Myspace-Seite kann man in ein paar Titel reinhören, den wahren Schatz hat allerdings Söan vom Dendemann News Blog zusammen getragen: fünf Livevideos aus der Stuttgarter Röhre.
Während ich mich derzeit sommerpausenbedingt etwas rar mache, arbeiten andere am Wohl der musikinteressierten Web-Gemeinschaft.
Richten wir unser Augenmerk also dorthin, wo Sommer, Hitze und Urlaubszeit, Kreativen-Köpfen mit Ideologie nicht daran hintern, ihre Arbeit zu unterbrechen.
Schon im Mai veröffentliche das Kölner Netlabel Ideology unter der Releasenummer iD.046 eine Perle des deutschen Sprechgesangs, die unter Creative Commons-Lizenz frei zum Download angeboten wird und damit erneut die alte Volksweisheit widerlegt: “Was nichts kostet, das ist auch nichts wert.”
iD.EOLOGY - because best things are free
Die mit 14 Hip-Hop Tracks beladene Compilation bietet feinste Unterhaltung aus dem Umfeld des Kölner Netlabels. Schon von früheren Releases bekannte Künstler wie Slomo, Comfort Fit, Broke Gringos und den Zengineers bekommen musikalische Unterstützung von (für mich bisher) unbekannten “Neuzugängen” wie z.B. Soulkrates.
Bei Ideology ist der Name immer Programm, und so bietet auch diese Veröffentlichung wieder erstklassige Hip-Hop Tracks, sowie ausgetüftelte instrumentale Stücke.
Erneut ein Beispiel dafür, dass Musik unter Creative-Commons-Lizenz, abseits der kommerziellen “Hip-Hop Industrie”, so viel mehr zu bieten hat, als gewaltverherrlichende und mit Goldkettchen behangene Pseudo-Rapper, die stets von mindestens sieben, allzeit ihre sexuelle Bereitschaft suggerierenden Bitches begleitet werden.
Marlena Shaw, eine mittlerweile rüstige Dreiundsechzigjährige, war die erste Frau, die bei Blue Note Records unter Vertrag genommen wurde. Das war 1972 und auch heute singt Marlena Shaw noch vor Publikum.
Einer ihrer bekanntesten Titel ist California Soul, ein Song der vielen bekannt sein sollte:
Der Franzose Wax Tailor ging irgendwie an mir vorbei.
Musikalisch bewegt sich Wax Tailor, der von einigen Medien als neuer DJ Shadow gehandelt wird, zwischen Hip-Hop und Trip-Hop. Auf ihn Aufmerksam geworden bin ich durch das Video zum Titel Positively Inclined:
Sein letztes Album Hope & Sorrow das ziemlich genau vor einem Jahr heraus kam muss ich mir auf jeden Fall einmal genauer anhören. Das Snippet macht schon mal Spaß auf mehr:
Piggie Smalls, Ludafish, ?uestdove, Moo-Tang-Clan, Missy Elephant, Griz Markie, De La Mole, Timbalamb und viele weitere wunderbar lustige Illustrationen von Patrick Moberg.
Vor ein paar Tagen bekam ich eine Mail mit einem Youtube-Link zu einem neuen Video der Broke Gringos. Der Absender “die Erholung” schrieb nur kurz und knackig: “posts mal, ist relativ frisch aufgetaucht”. Hmm, normalerweise klicke ich bei einer solchen Aufforderung schnell mal auf den Löschen-Knopf, aber hey - es geht um die Broke Gringos!
Auf dem Jahtari Netlabel erschien letztes Jahr der minimale Dub-Spliff Brennen Euch Ab von Fleur Earth & Gringo Starr (via Phlow-Magazin).
Neben den Netaudio Produktionen der Broke Gringos gibt es auf deren Label Dakkord zudem Releases auf CD und Vinyl, die käuflich zu erwerben sind.
Das “frisch aufgetauchte” Video zu “Sex im Minibus” scheint mir allerdings doch nicht ganz so backfrisch wie verprochen zu sein. Bei der Videoschleuder Youtube wurde es von einem anderen User schon vor ziemlich genau einem Jahr eingestellt.
Aber was soll’s, die Nummer ist gut und verdient es gezeigt zu werden:
Unser bestens ausgebildeter Sample-Spürhund hat erneut angeschlagen als er das Lied I’m Glad You’re Mine von Al Green hörte. Al Green ist ein Soul und R&B Sänger dessen Kariere Ende der 60er Jahre begann. Der Titel “I’m Glad You’re Mine”, erschien 1972 auf dem Album “I’m Still In Love With You”, beginnt mit einem Rimshot-Drumbreak der von zahlreichen Künstlern gesampled wurde.
Ahmir Khalib Thompson alias ?uestlove alias Questlove von Jabzg cc
Gute zwei Jahre nach der letzten LP Game Theory bringen The Roots am 29. April ein neues Album an den Start. Rising Down, das zehnte Album der Band aus Philadelphia wird mit Gastauftritten nur so strotzen. So ist unter anderem von Mos Def, Common, Talib Kweli, Dice Raw, Truck North, P.O.R.N., Malik B, Peedi Peedi, Styles P, Q-Tip und Lupe Fiasco die Rede.
Die ersten funky Drumbreaks kommen mit dem Titel 75 Bars vom Soundbüro nebenan:
Hamburg City! Mit soliden Funkrhythmen und Gooves möchte ich euch, falls noch nicht bekannt, djmq vorstellen, seines Zeichen bloggender Musikenthusiast und DJ.
In seinem Mix Home Cookin’ 2 verarbeitet er seine Vorliebe für den raren Groove, funky Tracks und assshaking Beats & Cuts, die auch ich mit ihm teile.
Pass the Dutch - selbstredend diesen akustischen Blunt der Runde zu reichen.
Eine wirklich gelungene Mischung, nicht nur in der Auswahl, sondern auch im Mix!