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Beitrags-Archiv der Kategorie ‘Kreuzberg’

Neulich in Kreuzberg

pEtEr Withoutfield am Freitag, 5. März 2010, 22:02 Uhr
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Fuck your Blog

Aufgenommen von Kito, veröffentlicht bei rebel:art

3-Jahres-Taggung der Rebellen: Der Tag danach

mitovson am Samstag, 9. Januar 2010, 06:10 Uhr
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3-Jahres-Tag

All in all der 3-Jahresjubiläumstag war so: Old-school Wünsche, New-school Wünsche, Gruselvideos, Old-New-School Geschenke, Schwabben, Video-Mixtapes, – pfuh, was für ‘n Anfang! Aber wartet! The night is young and the show has just begun! Das Tempo wird etwas langsamer, und geht weiter mit ‘nem Mixtape, ein paar (teilweise blonden) Tussys und einigen Copy-Paste-Gedanken (die definitiv nicht von den Tussys kommen!) Nachher sind wir in die Rockers’ Lounge gegangen und haben dann die Mücken mit unserem DIY Mosquito Catcher (eher Exterminator) vernichtet. Dann brauchte man unbedingt ne Pause, um mit was mehr bodenstänginden weiter zu machen. Weiter: die Rebellions Utopie, die gezeichneten YouTube Videos von HUNDERTMARK, ein Wandgarten für X-Berg, ein Mixtape, ein Video-Mixtape, noch ein Mixtape und… Socken. Damit ich nicht mehr copy-paste von den Links machen und halb-kluge Referenzen zu den Beiträgen ausdenken muss, hier kurz den Rest des Abends zusammengefasst: Ein Fill-In-Interview, Catcontent und noch mehr Mixtapes, Mixtapes, Mixtapes, Mixtapes, Mixtapes, Mixtapes, Mixtapes, Mixtapes, Mixtapes, Mixtapes…und ein Becher Bier zum Schluss.

Eigentlich da hätte auch was von mir kommen sollen. Es konnte aber nicht.

Gestern bin ich so um 16 nach Hause gegangen und dachte, ich mache so ein kurzes Schläfchen. Dieses kurze Schläfchen hat bis um 4 in der Nacht gedauert. Nach dem Aufwachen habe ich die 8 SMS und 5 Nachrichten auf Twitter gelesen. Nur das “Du schreibst schon noch einen beitrag, Oder??!!”von pEtEr ist aber in meinem Gedächtnis geblieben (bin ja blond!)

Da mein Motto “Never explain, never complain” heißt, wollte ich nicht erklären, wieso ich SO spät den Geburtstagsbeitrag schreibe. Aber was soll’s – einmal kann ich mich ausreden. Gestern (oder eigentlich vorgestern?!) habe ich die ganze Nacht nicht geschlafen, weil ich ein neues Projekt gestartet habe. BALKAN DISCO ist das schicki-micki-designer-fuzie-Blog, was bis jetzt im bulgarischen Internetz gefehlt hat. Jeder Blogger kann mir zustimmen, wenn ich sage, dass ich es einfach nicht lassen konnte, bis es fertig geworden ist und ein paar Beiträge drauf waren. Dazu kommt noch die Tatsache, dass ich die Beiträge als Leseproben für ein bekanntes Medium benutzen wollte (die haben übrigens zugesagt)

Mit den Blogrebellen ist es genau so. Die können es nicht lassen, bis sie das sagen, was sie wollen, wie sie es sagen wollen. Und so geht es schon 3 Jahre lang. Es mag öde, kitschig und billig klingen, aber ich bin dankbar, dass es die Rebellen gibt und dass pEtEr weiter macht. Und das sage ich TROTZ seines Madonna-Hasses!

die 3-Jahrestag-Berichterstattung hat:

der einzige geoutete Bulgare

der Blogger mit dem komischen Akzent,

mit der desaströsen Menge an Tippfehler

und der Freund von den Rebellen erstellt.

GRATEFUL GRAPEFRUIT

Bilder: src

Filed Under Uncensored. Die iranische Blogszene

Nilo am Montag, 30. November 2009, 21:25 Uhr
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blog

Dass die Iraner sehr fleißige Blogger sind, mag einigen schon aufgefallen sein. Radio, Fernsehen und Zeitungen sind der strengen Zensur des Staates ausgesetzt. Der öffentliche Raum wird ebenfalls überwacht und das Treffen und Organisieren von Interessengemeinschaften ist schier unmöglich. Die Konsequenz für das widerrechtliche Handeln sind  unmenschliche Bestrafungen.
So sehr das iranische Regime glaubt, gegen die Globalisierung schwimmen zu können und eigene martialische Methoden anzuwenden, um das eigene Volk in Schacht zu halten, um so mehr hat die Generation der Social-Networker ihren eigenen Raum gefunden, der sich bislang nicht durch diktatorische Maßnahmen zügeln lässt.
Die Welt wird zu einem Dorf, wenn sich Blogger gegenseitig verlinken und vernetzen. Ich brauche hier das Gefühl der grenzenlosen Freiheit nicht nennen, wenn jegliche Barrieren der Angst schürenden Last abfallen sobald die Finger auf der Tastatur landen.Hierbei entstehen mehr als nur Nachrichten. Die Blogkultur bietet sogar ein eigenständiges literarisches Genre.
Im Rahmen der Happy Revolution? Veranstaltung lesen die drei Berliner Blogger Ekkehard Knörer, Bov Bjerg und Parka Lewis aus iranischen Blogtexten. Weiterhin wird die Medienwissenschaftlerin Yalda Zarbakhch über Geschichten und die aktuelle Entwicklung der iranischen Blogosphäre berichten. Wer gerne diskutieren möchte, kann im Anschluss seine/ihre Meinung kundtun.

Die drei Berliner Blogger findet man auf folgenden Seiten:

Bov Bjerg bloggt unter bov.antville.org und ist Autor des 2008 im Mitteldeutschen Verlag erschienenen Romans “Deadline”. Er ist Schauspieler und beruflicher Schauleser.

Ekkehard Knörer ist Redakteur und Autor des Film-, Medien- und Kulturmagazins Cargo sowie des Cargo-Blogs und perlentaucher.de

Parka Lewiswar Autor des legendären Blogs Gesprächsfetzen.de und ist als solcher in der Anthologie “Berlin oder so. Kleine Großstadtgeschichten” (Thomsn-Verlag 2007) vertreten.

Lesung, Vortrag und Diskussion

6.12.2009, 17 Uhr, Ballhaus Naunynstraße, Eintritt frei

Happy Revolution?

Nilo am Samstag, 28. November 2009, 23:09 Uhr
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HappyRevolution_Motiv

30 Jahre nach der Revolution und knapp ein halbes Jahr nach der grünen Welle, bieten iranische KünstlerInnen aus dem Iran und aus Europa einen Einblick in ihrer Arbeit. Zumeist sind sie in zweiter Generation im Exil lebend und um das Jahr 1979 geboren.  Sie setzen sich thematisch mit den damaligen und heutigen Ereignissen und deren Folgen auseinander.

zabtesotEine der besonderen musikalischen Ereignisse ist die iranischen Rockband und Star der Teheraner Underground-Szene O-Hum.  Der Sänger Shahram Sharbaf gründete mit Hesam Ayat vor sechs Jahren das Label Zabtesot (Kasstettenrekorder).  Dieses Projekt soll das Sprachrohr im Ausland für den Untergrund-Sound ihrer Heimat  sein. Sie wollen die Werke talentierter Musiker außerhalb iranischer Grenzen an den Mann/ die Frau bringen.
Das iranische Volk möchte zeigen wer sie sind und dass sie vieles mit den Europäern gemeinsam haben. Vielleicht liegt der Unterschied zwischen der Revolution vor dreißig Jahren und der jetzigen darin, dass diesmal Gemeinsamkeiten gesucht und nicht verteufelt werden.

abjeez

Die Abjeez (Umgangsprachlich für Schwestern) eröffnen am 4.12.2009 um21Uhr die Veranstaltungsreihe HAPPY REVOLUTION – views on iran. 30 years later. Abjee Safoura und Abjee Melody Safavi machen mit ihren schwedischen und kubanischen Bandmitgliedern einen interkulturellen Eintopf aus Ska, Flamenco und HipHop-Beats. Diese Leckerei muß unbedingt probiert und nicht diskutiert werden!

Ein Auszug aus dem Programm:

MOVE IN PATTERNS, ein ausgesprochener Publikumsliebling der letzten Saison, wird in diesem Kontext wieder aufgenommen. Die in Berlin lebende Choreographin Modjgan Hashemian erinnert sich in ihrem Stück an die Welt ihrer Kindheit. Der Teppich wird dabei zum Transportmittel zwischen Raum und Zeit. Und seine Ornamente erweisen sich als ebenso vertraut, verträumt wie begrenzend und einschränkend.

TEHRAN BANOU – LADY TEHERAN ein Theaterprojekt von Ayat Najafi kooperiert mit dem Ballhaus Ost und dem Ballhaus Naunynstraße. Um unter dem sozialen Druck nicht zu zerbrechen, sind Verstellungen und Maskierungen in allen Gesellschaften notwendig: In Iran sind sie alltägliche Technik des Überlebens. Im Zentrum von Lady Teheran steht die Strategie des Gender Crossing als Überschreitung der eigenen Geschlechterrolle und als Möglichkeit, sich dem Zugriff der Autoritäten zu entziehen.

UND DER HERR SCHUF DIE KUH eine Parabel von Abbas Maroufi über die Gefahren, die der Rückzug ins Private in Zeiten des politischen Umbruches birgt. Das Stück erlebt seine Premiere in der Naunynstraße in der Regie von Mehdi Moinzadeh.

Eine Literaturreihe beschäftigt sich sowohl mit der neuen persischen Literatur als auch mit der Blogkultur, die besonders während der Proteste nach der Wahl enorm an Bedeutung zugenommen hat. Auch die Filmreihe fokussiert aktuelle Produktionen aus Iran und nicht zuletzt rückt ein Installationsprojekt jene Aufnahmen von Handykameras und Videobildern ins Licht, die Geschichte schrieben und Geschehnisse dokumentierten, die über das Internet weltweit gesehen werden konnten.

Iranische Künstler im Kreuzberger Ballhaus Naunynstraße.
Vom 5. bis zum 21. Dezember
Programm: Ballhaus Naunynstrasse

Happy Revolution @ Facebook

Die linksextremen Kreuzberger

pEtEr Withoutfield am Donnerstag, 12. November 2009, 10:44 Uhr
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Brennendes Auto in Berlin Kreuzberg
Brennendes Auto in der Skalitzer Straße, Berlin Kreuzberg von Andreas Markus

Jetzt ist es amtlich: Linke Berliner Gewalttäter sind meist schlau, selten Vorbestraft, männlich und jung. Gewalt üben sie meist dort aus, wo sie wohnen. Die “Brennpunkte” liegen in Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte und Prenzlauer Berg. Laut der von Innensenator Körting vorgestellten “wissenschaftlichen Studie“, welche die Ausgrenzung der linken Gewalttäter fordert, ist die Anzahl der linken Gewalttaten höher als die der Rechten. 86 Prozent der rechten Gewalttaten sind Körperverletzungen, Linke werden nur bei 30 Prozent der Taten handgreiflich. Linke handeln größtenteils aus Gruppen heraus und lassen zum Beispiel bei Demonstrationen gerne mal Steine und Flaschen fliegen. Zündeleien an PKWs sind ebenfalls ein heißes Thema in der Szene.
Studie des Berlin Verfassungsschutz: Linke Gewalt in Berlin (pdf) // via redblog

Tatorte und Wohnorte von Tatverdächtigen linker Gewalttaten in Berlin 2003-2008
Tatorte und Wohnorte von Tatverdächtigen linker Gewalt in Berlin 2003-2008

Kreuzberg Alter!

pEtEr Withoutfield am Mittwoch, 28. Oktober 2009, 13:49 Uhr
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kreuzberger Alltag in der Oranienstrasse
Kreuzberger Alltag in der Oranienstrasse // Foto: Henning Onken von Fensterzumhof

Kreuzberg ist wunderschön und sauber, die Menschen international und immer freundlich, Sicherheit wird groß geschrieben und offenen Drogenkonsum gibt es nicht! Gloobsde nüsch? Iss aber so! kieckste:

Kreuzberger Gang ed killer
Kreuzberger Gang “ed killer” via

unknowen kreuzberg 36 Poser
Unknown Kreuzberg 36 Poser via

J1 & J2 Kreuzberg
J1 & J2 – die jüngsten Assis aus dem Kiez.

Kreuzberger Atzen
Kreuzberger Atzen via

Arschparade Kreuzberg
Arschparade Kreuzberg

Dieser sinnfreie Beitrag wurde inspiriert durch Arria Khawla’s blog. Wenn noch jemand weitere Beweise für unser schönes Kreuzberg hat, her damit!

Kreuzberg – Schlesisches Tor, Oberbaumbrücke 1979

pEtEr Withoutfield am Montag, 5. Oktober 2009, 22:25 Uhr
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kreuzberg-schlesisches-tor
schlesisches-tor-kreuzberg
ubhf-schlesisches-tor
oberbaumbrueck-kreuzberg

Auch West-Berlin war grau, vor allem im Winter. Ein bezauberndes Video von der Umgebung U-Bhf Schlesisches Tor und der noch zerstörten Oberbaumbrücke in Kreuzberg anno 1979. Nicht zuletzt der fast beklemmende und sehr melancholische Musikteppich gibt dem Video einen ganz besonderen Charme. // via Tanith @ Twitter

@xberg – News und Blog-Beiträge aus Kreuzberg

pEtEr Withoutfield am Montag, 10. August 2009, 12:21 Uhr
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kreuzberg nachrichten ticker xberg

Überfälle, Drogendelikte, Unfälle, Schlagzeilen, Meinungen, Liebeserklärungen, Demos, Zeitungsberichte, Unterhaltsames, Feste, Partys, Fotos, Skurriles, Krawall und Remmidemmi und und und …
Wer Interesse an Nachrichten, Blog-Beiträgen oder Polizei-Meldungen aus und über Kreuzberg hat kann sich schon seit einiger Zeit via Twitter.com/xberg auf dem laufenden halten.

Auf die Idee zu diesem Kreuzberg-Ticker kam ich durch meine Geilheit auf lokale Schlagzeilen und Polizeieinsätze. Wie ich diesen automatisierten Kreuzberg-Ticker auf Twitter eingerichtet habe möchte ich euch verraten.

Um die Nachrichten, Blog-Beiträge und Polizei-Ticker-Meldungen zu sammeln nutze ich Yahoo-Pipe. Dort bündele ich die Suchergebnisse zum Keyword Kreuzberg indem ich die Suchergebnisse von Technorati, Google-News, Twingly und dem Berliner Polizei-Ticker per RSS abfrage und einen für Twitter geeigneten Feed erstelle. Zudem zensiere(!!) ich hier auch schon einige Blogs und Webseiten mit rechter Gesinnung.

Für das automatische tweeten des RSS-Feeds nutze ich anfangs twitterfeed. Dieser Dienst hat sich aber schnell als sehr unzuverlässig entpuppt, also musste eine echte Alternative her. Mitlerweile kommt dieses kleine aber sehr effektive Script für die Feedabfrage, das kürzen der URL via Tinyurl und das automatische tweeten über die Twitter-API zum Einsatz . Per Cronjob stündlich aufgerufen ist dieses Script das bindende Glied zwischen dem Kreuzberg-Feed und Twitter.

Wer genauer wissen möchte wie das mit den Yahoo-Pipes funktioniert um z.B. einen eigenen Twitter-Ticker zu erstellen kann gerne einen Kommentar hinterlassen. Das geliche gilt natürlich für Anregungen, Tipps oder weitere Nachrichten-Quellen für den Kreuzberg-Ticker.
Falls euch in der @xberg Timeline Links zu Seiten mit rechtsradikalen oder fremdenfeindlichen Inhalten auffallen informiert mich bitte darüber. Ich werde diese Seiten dann filtern.

Das Interview zum ersten Mai mit Fotograf Andreas Markus

pEtEr Withoutfield am Freitag, 1. Mai 2009, 13:30 Uhr
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 Feuerwehr löscht brennendes Auto

Update: Andreas Markus nimmt Stellung zu den Vorwürfen gegen ihn.

Der erste Mai steht vor der Tür und ich habe mir darüber Gedanken gemacht, was ich dieses Jahr zum Tag der Arbeit schreiben möchte.
Und so fiel mir ein, das es doch schön wäre, die Aktivitäten rund um den 1. Mai in Berlin einmal aus einem anderen Blickwinkel zu erfahren.
Wie erlebt ein Fotograf den ersten Mai, der mit der Kamera bewaffnet, auf Veranstaltungen und Demonstrationen fotografiert?

Andreas Markus ist Fotograf. Er fotografiert Brandanschläge, Verkehrsunfälle, Verfolgungsjagden, Festnahmen, Demonstrationen und sonstige Feuerwehr- und Polizeieinsätze. Die meisten seiner Bilder entstehen mitten in der Nacht, da darf man nicht zimperlich sein.

pEtEr: Wie erfährst du von solchen Vorfällen und was sind deine Kriterien, nach denen du entschiedest, ob du losziehst und fotografierst?

Andreas Markus: Eine zuverlässige Quelle (weiterlesen…)

Netaudio Night with … iD.EOLOGY

pEtEr Withoutfield am Freitag, 27. März 2009, 10:41 Uhr
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netlabelnight-ideology-breipott-klein.jpg

Na wenn das mal kein Pflicht-Termin ist! Am Samstag, den 28. März ist in der Kreuzberger Netaudio-Bar breiPott (Skalitzer 81, U-Bhf. Schlesisches Tor) die Ideology-Label-Night! Und der Eintritt ist auch noch frei.

Live-Performance: Lunte &  V.Räter aka Sichtbeton, Pestopan & MC, Elliptic und Rackler.
DJs: Bazukacho (iD. Grooves aus Berlin), Elliptic (Electro, Breaks & Minimal) & Rackler (Electro & House).

Hier noch ein TV-Beitrag zur Netaudio-Bar breiPott. Hört euch mal den O-Ton von Dieter Gorny an (nach ungefähr einer Minute).
Der kann sich nämlich eine Art “Flensburg für Internet-Straftäter” vorstellen. “Abgestufte Warnmodelle”, ab der dritten Warnung gibt es dann z.B. eine Woche Internetverbot.

Ich glaube, auch dieser Mann ist auch etwas zu alt für das Netzleben geworden. Nicht nur, dass die digitalen Ignoranten der Musikindustrie nach wie vor ihre Unfähigkeit im Umgang mit dem Internet beweisen. Sie kommen auch immer wieder auf paradoxe Gedanken. (sic!)

Spätestens nachdem die Bundesregierung Online-Durchsuchungen auch zur Strafverfolgung erlaubt hat könnte der Vollpfosten-Traum der Musikindustrie in Erfüllung gehen.

Kreuzberg in Gefahr: SO36 bald ohne SO36

pEtEr Withoutfield am Dienstag, 24. März 2009, 20:55 Uhr
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so36 kreuzberg oranienstrasse

Mann, Mann, Mann – es gibt wirklich Leute, die so hirnlos sein müssen, so bescheuert, bildungsresistente Evolutionsbremsen.
Wie ich darauf komme? Im schönsten Kiez der Welt gibt es einen Menschen, der in direkter Nachbarschaft zum SO36 wohnt. Das SO 36 ist die Location für bezahlbare Kultur in der Kreuzberger Oranienstrasse. Und das schon seit 1979!
Dieser Nachbar fühlt sich seit geraumer Zeit vom SO36 durch sein Küchenfenster gestört und hat nun eine offizielle Anordnung vom Wirtschafts- und Ordnungsamt des Bezirks erwirkt:

Am 27. Februar erreichte uns ein Schreiben mit Auflagen zur Lärmreduzierung. Natürlich bedeutet so ein Brief noch nicht das Ende, aber wir können diese Auflagen so zunächst nicht erfüllen. Denn das, was sich offiziell Lärmreduzierung in Wohn- und Mischgebieten nennt, heißt für uns konkret: Konzerte in “Zimmerlautstärke”. Um zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen, führt letztlich kein Weg an umfangreichen bauakustischen Maßnahmen im SO36 vorbei. Zentrum dieser Maßnahmen wird die Errichtung einer Schallschutzmauer neben unserem Gebäude sein. Das SO36 ist jedoch finanziell nicht in der Lage, die Kosten für den Bau der Mauer zu tragen.
Ohne Unterstützung bedeutet dies das Ende des SO36.

Das SO36 braucht Hilfe – hier könnt ihr helfen

Gesegnet seien die, die mit Toleranz gesegnet wurden. [@riot36]
und der Rest kann gerne spontanen Selbstentzündungen anheim fallen [@tanith]

Demo: Drogen weg vom Kottbusser Tor

pEtEr Withoutfield am Samstag, 21. Februar 2009, 16:48 Uhr
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Wie gestern schon berichtet fand am Samstag Mittag eine Demo, bzw die Kundgebung “Drogen weg vom Kottbusser Tor” statt. Ich war dort und habe mit einem Kamera-Handy diese Demo dokumentiert.

Update:
Im nachhinein muss ich noch einmal klar stellen, dass die Überschrift meines letzten Beitrags “Kreuzberg: Yuppies planen Demo gegen Junkies“, die ich von diesem Beitrag übernahm, zwar eine schöne Schlagzeile war, aber nicht der Wahrheit entsprach. Die Demonstranten waren alt eingesessene Kreuzberger Türken und nicht zugezogene Kreuzberger Yuppies.

Auf der Gegenseite war Steffen Geyer, der augenscheinlich zwar ziemlich alleine dort stand, dem rbb aber souverän seine Meinung vermitteln konnte. Zudem ein paar ältere Kreuzberger, die dem Redner der eigentlichen Veranstaltung auch mal lautstark widersprachen und dadurch zu leichten Rangeleien führte.

Mit kurzer Verspätung erschienen noch weitere Gegendemonstranten, die, wie ich vermute, so ich ich durch die Schlagzeile angeheizt wurden.

Und zu guter letzt: die Presse, in Form von 2-3 TV-Teams, zahlreichen Fotografen, Blogger und eben ein paar Freaks wie ich, die mit Handy in der Hand die Szenerie dokumentierten. Diese Personengruppe war übrigens am stärksten vertreten.

Macht euch euer eigenes Bild, hier sind alle Videos in umgekehrter chronologischer Reihenfolge.

Kritische Stimmen zu dieser Kundgebung kommen weiterhin von indymedia. Dort findet ihr auch zahlreiche Links zu Artikel der “bürgerlichen” Presse, sowie weitere Bilder und Vermutungen zu den „Strippenzieher“ der Veranstalter.

Und so berichtete das Fernsehen (SAT.1/N24): Anwohner machen mobil gegen Drogendealer

Kreuzberg: Yuppies planen Demo gegen Junkies

pEtEr Withoutfield am Freitag, 20. Februar 2009, 12:59 Uhr
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Berlin Kottbusser Tor Kotti Ubahn

Ein leichter mittelschwer Schock: Ich hatte schon lange das Gefühl, dass sich die Schwaben nun auch in Kreuzberg breit machen. Offener Drogenkonsum hin oder her, aber legale Angebote für Junkies, wie Wärme- oder Fixerstuben, zu boykottieren geht definitiv zu weit.

Gentrifizierung oder Vertreibung von Altbewohnern zugunsten von reichen Eigentumswohnungswohnungsbesitzern aus kleinen südwestdeutschen Provinznestern sind weder in Kreuzberg noch in vergleichbaren Kiezen neu oder ungewöhnlich. Jetzt gehen konservative Zugezogene einen Schritt weiter: in den verganenen Monaten entstanden in Kreuzberg 36 regelrechte Bürgerwehrstrukturen gegen all das, was das alte Kreuzberg ausnmacht und den wohlhabenden Neuberlinern aber als “Dreck und Unrat” wahrgenommen wird. Neben Projekte wie “graffitifrei.de” oder “kuenstler-work.net” plant nun eine “Intiative Kottbusser Tor” eine Demonstration gegen Junkies…
Die Demonstration zu der am kommenden Samstag am Kotti mobilisiert wird richtet sich gegen Junkies und legale Angebote für unkies, wie Wärmestuben oder Fixpunkte. Junkies sollen an den Rand der Stadt oder ins Umland vertrieben werden. Was mit ihnen passiert ist egal. Hauptsache Kreuzberg sieht bald wie Neu-Ulm aus. Ähnliche Kampagnen laufen seit Monaten im Kiez, durch einige Straßen patroulliert angeheuerter Wachschutz, an anderer Stelle gibt es Denunziantenstrukturen, Putzkampagnen usw. Treffen finden meist zusammen mit dem Quartiersmanagement oder in “Anwohnerstützpunkten” (zB Skalitzer 133) statt. Mediaspree-Projekt war wohl nicht das größte Übel…

Quelle: Altxberger/Indymedia [via Zeitrafferin]
Und die Taz schreibt: Kreuzberger gegen offene Drogenszene – Fixer sollen sich verdrücken

Die Kundgebung “Drogen weg vom Kottbusser Tor!” soll am Samstag, den 21.02.2009, um 14 Uhr vor Rossmann am Kotti stattfinden. Würde mich nicht wundern wenn es hier kurzfristig zu einer Gegenveranstaltung kommt.
Foto: (cc) d?wn

Kotti Kreuzberg

pEtEr Withoutfield am Freitag, 6. Februar 2009, 09:42 Uhr
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Schickes Video von der mir bisher unbekannten britischen Combo The Black Ghosts, gedreht am Kotti (für nicht-Berliner Kottbusser Tor in Berlin Kreuzberg).

YouTube Preview Image
The Black Ghosts – Full Moon

zum richtigen Zeitpunkt ….

pEtEr Withoutfield am Mittwoch, 30. April 2008, 16:15 Uhr
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… am richtigen Ort!

Rudi Dutschke Strasse Umbenennung Kochstrasse

Mein täglicher Weg von Arbeit nach Hause führt an der Straßenkreuzung Axel-Springer-Straße Ecke Kochstraße vorbei.
Wie nun die meisten wissen wird ein Teil Kochstraße heute feierlich in Rudi-Dutschke-Straße umbenannt. Diese Zeremonie soll unter Beteiligung zahlreicher Politiker heute um 17 Uhr starten. Als ich eben an dieser Straßenecke vorbeiradelte, fiel mir ein Wagen der Stadt Berlin und ein Straßenarbeiter auf, der das Kochstraßen-Schild abmontierte und das Dutschke-Schild anbrachte ;)

Hier das exklusive Video:

YouTube Preview Image

Foto cc von withoutfield


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