Es gibt Tage, da läuft so gut wie alles schief: Zu wenig geschlafen, zu früh aufgestanden, technische Probleme auf Arbeit, schlechter Kaffee - und so weiter. An solchen Tagen hilft bei mir nur nur eins: Musik - Hörer auf den Kopf und aufgedreht:
Viel erzählen kann ich über den Köllner DJ D-Rush nicht. Durch das Iran-Support-Badget, das er auf seinem Blog eingebunden hat wurde ich auf ihn aufmerksam. Bescheinigen würde ich ihm einen guten Musikgeschmack und ein Talent an den Turntables. Hier der Beweis:
Mit dem deutschen Rap ist es ja so eine Sache: prollige Jungs, bitchige Mädels, sinnfreie Reime und schlechtes Deutsch - im Fernsehen, im Radio und auf den Handy der Kids.
Das dies aber auch anders geht, versuche ich hier regelmäßig zu beweisen; und heute ist wieder so ein Tag, ein grüüner Tag, der einen Oberknaller mit sich bringt: Ein wundergrüünes Hip-Hop-Album.
Grüün, das sind die beiden Überzeugungstäter Comfort Fit und tide.
Während Beat-Bastler und Produzent Boris aka Comfort Fit in gewohnt hoher Qualität für abwechslungsreiche Tracks sorgte, bereicherte Rapper tide die Songs mit Lyrics und Flows, die nicht nur Spaß machen, sondern auch ordentlich rocken.
Obwohl ich das Album schon seit rund zwei Monaten auf dem iPod habe und regelmäßig höre, ist es mir bisher noch nicht farblos geworden. Ganz im Gegenteil: Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich denke, die LP Krauthop hat für mich das Zeug zum besten deutschen Hip-Hop-Album des Jahres! Ideology sei Dank, gibt es dieses Album auch noch kostenlos unter Creative-Commons-Lizenz - was will man mehr.
“Seid ihr verrückt nach diesem Sound dann sagt grüün” - grüüüüüüüün!
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Tracklist:
dj vadim - game tight
roots manuva - juggle tings proper
sly and robbie - triplet
dj vadim - drum song inst
livin legends - fallin
ewh ft spacek - long time
onra - ?
jay dee - yesterday
wajeed -the dragon
dj vadim ft ta’raach - paramount
dj vadim ft la method - maximum
dj vadim ft yarah bravo - you are yours
jorge ben - manu caetano
dj vadim - soldier
albo rosie - herbalist
horace andy †- cuss cuss
john holt - police in helicopter
sly and robbie - depth charge
alton ellis - you are mine
ladi 6 - walk rite up
dj vadim - hope
dynamics - lift me up
fat freddys drop - pull the catch
nextmen - let it be
dj vadim - watch that sound - j star rmx
dizzie rascal - rascal
alice russell - hurry on now
Was manche Leute beim Aufräumen in staubigen Archiven so finden ist schon unglaublich. So geschehen im Hause Tokyo Dawn Records. Während die Welt gespannt auf die neue Comfort Fit LP Polyshufflez wartet, findet Fabien beim elektronischen Frühjahrsputz unveröffentlichtes und erstklassiges Material.
Geschrieben und produziert wurde dieses Bram Nelson Album von Jaakko Autio, einem finnischen Composer und Sound-Designer der hauptsächlich für Theater und Fernsehen arbeitet. Bram Nelson selbst wurde übrigens seit Jahren nicht mehr gesehen, böse Zungen behaupten Aliens hätten ihn entführt (schon klar!).
Wie auch immer, dieses Tokyo Dawn Classics-Release ist ein richtiger Earcatcher: Eine interessante und leicht experimentelle Mischung aus Jazz, Trip-Hop, Lounge und Bossa Nova.
Die “One-Man-Show” Benjamin Fox alias Dubfx dürfte mittlerweile vielen ein Begriff sein. Mit einem Mikrofon, einer Boss-Loopstation und einem Effektgerät bewaffnet tingelt er durch Fußgängerzonen und beschallt die verwunderten Passanten mit seinen mit dem Mund produzierten Dub-Sounds & Loops. Die Videos seiner Strassen-Performances haben das Netz erobert und begeistern Blogger und Leser gleichermaßen.
Nun brachte Dubfx sein neues Album Everythinks A Ripple heraus, das man auf seiner Seite Dubfx.net erwerben kann.
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Während phryda von der Fleischantenne in der Trackliste “nichts bekanntes” finden konnte, geht mir alleine schon beim lesen selbiger die Hose auf schlägt mein Herz höher. Und während viele meiner verehrten Leser in den frühen achtziger Jahren wahrscheinlich noch ordentlich in die Windeln gekackt haben, so habe ich damals als blutjunger Teenie schon auf diese Musik getanzt, bzw. versucht, auf diese Musik zu tanzen.
Ok, zwei oder drei der Titel sind schon sehr grenzwertig und gehören eher ins “Das Beste aus den 70er und 80er Jahren” Radio-Programm. Der Rest ist dafür ein Flashback für alle die vor den Achtzigern auf die Welt gekommen sind. Und für alle jüngeren der Beweis dafür, das die Achtziger auch wirklich funky sein konnten.
Untern Strich ist meine Freude über dieses Tape schon sehr hoch, erinnert mich der Sound doch auch an meine damaligen Lieblings-Compilations Street Sounds Electro.
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Tracklist:
1. Intro
2. World’s Famous Supreme Team - Hey DJ - 1984
3. Whodini - Friends - 1984
4. Rodney O & Joe Cooley - This Is For The Homies - 1988
5. Too Short - Short But Funky - 1990
6. Grandmaster Flash & The Furious Five - The Message - 1982
7. Toddy Tee - Batterram - 1985
8. Mixmaster Spade & The Compton Posse - The Genius Is Back - 1988
9. Tom Tom Club - Genius Of Love - 1982
10. Patrice Rushen - Feels So Real (Won’t Let Go) - 1984
11. Timex Social Club - Rumors - 1986
12. Nu Shooz - I Can’t Wait - 1986
13. Indeep - Last Night a DJ Saved My Life - 1982
14. Kool & the Gang - Fresh - 1985
15. Evelyn “Champaign” King - Love Come Down - 1982
16. Laid Back - White Horse - 1983
17. Melle Mel - White Lines - 1983
18. Newcleus - Jam On It - 1984
19. L’Trimm - Cars That Go Boom - 1988
20. Yazoo - Situation - 1982
21. Eurythmics - Sweet Dreams - 1982
22. Jamie Jupiter (aka Egyptian Lover) - Computer Power - 1984
23. Egyptian Lover - I Need a Freak - 1994
24. Debbie Deb - Lookout Weekend - 1984
25. Debbie Deb - When I Hear Music - 1984
26. Afrika Bambaataa & Soul Sonic Force - Planet Rock - 1982
Zwar schon ein paar Monde alt, dafür aber so zeitlos wie kaum ein anderes Mixtape: The Lesson
Questlove, der unverwechselbare Drummer von The Roots, wählte diesen Titel wahrscheinlich nicht ohne Grund. Alle Tracks dieses Tapes dienten vielen bekannten Hip-Hop Songs als musikalische Vorlage. So gesehen ist dieser Mix ein Lehrstück in Sachen “Sample-Spotting“. Funk, Soul & Jazz aus den 60er und 70er Jahren, aufgenommen in den BBC-Studios für Radio 1.
Daniel Drumz ist ein Platten-Sammler, Bedroom-Producer, Turntablist und DJ. Das Mixen beherrscht der Krakauer ziemlich gut, wie sein Electric Relaxation-Tape beweist. Das kommt technisch einwandfrei und mit ausgewählten Hip-Hop & Soul-Tracks unheimlich geschmeidig daher. Zucker Mixtape!
Daniel Drumz - Electric Relaxation
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“Like A Robot Having Sex With Mc Hammer”
So würde Bevan vom Kanadischen Duo Glitchy & Scratchy den Style Glitch-Hop beschreiben. Andere nennen diesen Sound Laser-Bass, Turbo-Crunk, oder Womp-Hop.
Glitch-Hop ist ein tanzbarer Downtempo-Sound mit der Energie und dem Schub von Drum & Bass.
Grime, Dubstep, Glitch-Hop - die Grenzen dürften fließend sein.
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Der Umzug ist vollendet, die Küche schick und das DJ-Set funktionstüchtig. So in etwa meldete Master Quest, dass es ihm in den Fingen juckt.
So bekam er postwendend einen Auftrag von mir, den er in rekordverdächtiger Zeit umsetzte. Das Ergebnis, ein Mixtape “ohne Sinn und Konzept, schief gemixt, seltsam gescratcht und mit viel zu viel Echo.” Noch niemals in New York
Ein bisschen Strange ist es schon geworden, aber die Musikauswahl ist dick - ich mag es
Playlist:
Godspeed - Modeselektor
Wow (Modeselektor Edit) - Siriusmo
Best Believe Us - Plump DJs
Hipbrass - Frohlocker
Day In – Day Out (Cut Chemist RMX) - Nat King Cole
Back Again - Reflection Eternal
Meet My Approval (Up Hygh RMX) - Hearin’ Aid
Background Noise (Pilooski RMX) - Soul Vigilantes
A Little Bit More (Luke Vibert RMX) - Jamie Lidell
Crack A Bottle (DiscoTech RMX) - Eminem
Für Dich - Mädness
Style Liga Session (feat. Denyo) - Dynamite Deluxe
Rock On (Featuring Quasimoto and Madlib) - Beatless
Brooklyn Zoo - Ol’ Dirty Bastard
Microphone Murderer (Demo) - Notorious B.I.G
Tribute to Biggie - Laas Unltd.
The Octagon - Lychee Lassi
Dynamit! (Acapella) - Dynamite Deluxe
Wir bleiben immer Anti - Prinz Pi
Township Funk (Crazy P Remix) - DJ Mujava
Klapprad (Siriusmo RMX) - Pat C
Happiness - A. Skillz & Krafty Kuts
Ei - Sylabil Spill & Twit Uno
Show Me Your Genitals - Jon Lajoie
I Dig Love - Asha Puthli
Soul Bossanova - Skeewiff
He Got Beef - Plump DJs
Add már Uram az es?t - Kati Kovács
Los geht es mit einem ganz heiß diskutiertem Tape von DJ Spinbad. Nachdem der sich nämlich durch die Abgründe der Musik der 80er Jahre gemixt hat, verwurstet er nun die Titel der 90er Jahre. Snap, Chris Isaak, Nirvana, EMF, Kriss Kross, Red Hot Chili Peppers, Spin Doctors, Marky Marc, Snow, Green Day, Blink 182 um nur ein paar zu nennen.
Tja - und während die einen dieses Tape feiern, als hätte es nie etwas besseres gegeben, bekommen die anderen ganz üble Magenschmerzen oder zumindest (wie ich) eine Gänsehaut. Entscheide selbst!
via djmq & subcess & Aloha
DJ Day’s Minimix macht seinem Namen alle Ehre. Knackige 23 Minuten kurz, dafür aber mit einer Menge guter Musik: Dub, Reggae & Beats.
Umwege erhöhen die Ortskenntnis! Danii ist zurück, obwohl sie nie wirklich weg war.
Neben Daniis Butterflyfish, dem Blog für anspruchsvolle Eltern, reaktivierte sie nun das ehemalige Chillfuck-Blog und bloggt nun unter Spacedisco wieder über Musik, Fotografie und Kinder.
Daniis Mix “Auringonpaiste” gefällt mir richtig gut: Electro, Minimal, & House in geschmeidiger, entspannter Geschwindigkeit, tolle Tracks:
Da wird man ja fast neidisch: “Now it may be cooling down here in Australia but things are warming up in the North and we’ve got a couple of new mixes for you to cool in your pool to.” heißt es da bei Hole In The Sky.
Ein gewisser Len von coolinthepool spendierte den Leuten vom fünften Kontinent gleich zwei abgefahrene Mixe.
Mix #1: Der Sound, wie erwähnt, extrem cool. Groovie Beats, wer hätte es geahnt, mit syntetischen, spacigen Sounds. Viele der Scheiben dürften aus den Jahren 1977 - 1984 (?) stammen. Mit dabei ist auch Was Dog A Doughnut? von Cat Stevens.
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Mix #2: Hier geht mit Geschwindigkeiten um die 120 BPM es schon mehr zur Sache. Eine absurde Mischung aus House, Disco & Techno, die aber durchaus Spass macht.
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It`s like Motown with lazers.
Jahcoozi Producer Robot Koch ist ein vielbeschäftigter DJ und Producer aus good old BLN. Eines seiner bekanntesten Projekte ist die international erfolgreiche Formation Jahcoozi, über die ich schon oft berichtet habe. Mit dem Label ROBOTS DON’T SLEEP schafft sich Her Koch nun eine neue Homebase, um uns mit noch mehr Musik zu erfreuen.
Das erste EP steht nicht nur in den Startlöchern, das Pre-Release der “Aftershocks EP” steht bei Juno, knapp vier Wochen vor der Veröffentlichung, hoch oben in den Charts. Zu meiner Freude ist das für Robot Grund genug mit ein paar Goodies um sich zu schmeißen, die ich, als selbsternanntes Sprachrohr der guten Musik, verpflichtender weise blogge!
Los gehts mit dem Aftershocks-Video, Lo-Fi Look inklusive: Godzilla, ein dreiäugiger Michel Jackson, Pyramiden und Ufos.