Kommentar
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[...] verzeichen Indie-Music-Stores laut diesen Informationen steigende Absätze beim Verkauf von Vinyl. Auch die Umsätze aus digitalen Verkäufen steigent stetig. Auch anschaulich erklärt in der Infografik “Wie das Internet die Musikindustrie [...]
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[...] Wie das Internet die Musikindustrie rettet Eine schöne Grafik, eine schöne Statistik. Nur hier startest Du auch gut informiert in den Tag. [...]
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[...] ein sterbendes Medium? Mitnichten wie eine Studie vor kurzem verkündete. Persönlich kenne ich zwar niemanden mehr, der noch nicht voll auf Digital [...]






Die Überschrift trifft den Nagel auf den Kopf. Keine Frage, die Branche wird derzeit ordentlich “aufgeräumt”, viel alt etablierte Player kämpfen heute gegen Windmühlen und zerbrechen daran.
Das Thema hat sich allerdings in den letzten 3-4 Jahren erheblich erholt. Die große legale Angebotslücke wurde längst geschlossen und die Mehrheit hat sich in der Zwischenzeit mit Online-Bezahlung angefreundet, die langen Vertriebsketten sind gebrochen. Das alles führt zu sehr positiven Entwicklungen, gerade für bewegliche Indies.
Das einzig noch vorhandene Problem ist inzwischen alt und wurde leider nie Thematisiert:
Es ist Kindern/Jugendlichen seit dem sterben der Plattenläden und deren Ansehen schlicht weg unmöglich ihre Musik legal zu erwerben, selbst wenn sie dies explizit möchten. Das ist eine äußerst relevantes Problem, und aus meiner Sicht die Hauptursache für den enormen Zusammenbruch der Verkäufe vor wenigen Jahren. Das Problem betrifft viele alte, auf jugendliche ausgerichtete Geschäftsmodelle. Jugendliche müssen sogar unfreiwillig auf die Illegalen Angebote zurückgreifen, und nehmen es verständlicherweise schnell hin – was die Aussichten wiederum etwas trübt… Online-Taschengeld setzt sich allerdings vor allem dank vieler Online Games langsam bei Eltern durch.