Mehr Datenschutz bei den Blogrebellen
pEtEr Withoutfield am Sonntag, 12. Februar 2012, 20:09 UhrTags: Blog, Datenschutz, Facebook, Google Plus, twitter
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Good News in Sachen Datenschutz für unserer Leser:
Wir sind auf die sogenannte 2-Klick-Lösung für alle Social-Media-Buttons (Facebook, Twitter & G+) umgestiegen. Somit werden beim Aufruf des Blogs keine Daten mehr an genannte Dienste übermittelt. Hierfür nutzen wir das WordPress-Plugin “2 Click Social Media Buttons“.
Wer zukünftig liken, tweeten oder plussen möchte, aktiviert mit einem Klick den Button und kann den Beitrag anschließend sharen.
Ebenfalls rausgeflogen sind die Facebook- und Mixcloud-Fanboxen, da auch diese Widgets Daten beim Aufruf einer Seite übermitteln.
Zu guter Letzt musste dann auch noch Google-Analytics daran glauben. Zwar funken einige eingebettete Elemente, wie zum Beispiel der Mixcloud-Player, immer noch zu Google, von unserer Seite aus werden allerdings keine Daten mehr an Google übermittelt. Zugriffsstatistiken erfassen wir nun nur noch mit dem Open-Source-Analytics-Tool Piwik und verzichten hierbei auf die Speicherung der IP-Adressen.
Wie haltet ihr von dieser Entscheidung?














Ganz fantastisch finde ich das
Voll unrebellenhaft
super entscheidung. werde das bei meinem blog auch so machen!
Klasse! Sollte Pflicht für alle Webseiten sein.
Vielen Dank, finde ich fantastisch.
Aber und da ist immer ein ‘Aber’ meldet mir Ghostery das immer noch zwei Sachen rumschnüffeln.
1. Google Analytics
2. Piwik Analytics
Die Entscheidung ist aber wirklich großartig
@ Nörgler: du hast den Beitrag schon gelesen, oder?
Zu Analytics (Mixcloud-Player trackt) und Piwik (unsere einziges Statistiktool ohne Speicherung der IP-Adressen) habe ich nämlich geschrieben.
@Chris: Wie wäre denn rebellenhaft? Alles tracken und drauf scheißen oder gar nix tracken und darauf scheißen?
http://de.wikipedia.org/wiki/Sinusitis
Könnte ich als Entschuldigungsgrund anbieten…..macht so’n bischen dumm im Kopp
ganz große sache!!!!! bei soviel guter musik sieht man ja gerne über einiges hinweg… aber jetzt auch noch vorbild in sachen datenschutz! chapeau!
Finde ich gut – hoffe das das “Schule” macht.
kommt mir sehr gelegen… boombap.org wird in kürze einen relaunch haben so das ich ebenfalls diese datenschutz lösungen einfliessen lassen werde. danke!
Wow, sehr konsequent, gefällt mir!
Mich würden deine Erfahrungen zu like, tweet und +1 drops interessieren, du beobachtest das Thema ja sicher in den nächsten Wochen.
Zum Tracking bin ich eher geteilter Meinung – und das aus ganz praktischen Gründen. Zunächst einmal kann man – wie du auch – kaum auf’s Tracking verzichten. Erst recht nicht wenn Themen wie E-commerce oder die Messung von Promo-Investitionen mitspielen.
Ich bevorzuge theoretisch auch die selbst-gehostete Variante, praktisch gesehen ist die Last von solch einem System wahnsinnig hoch – und im Vergleich zu drittanbietern wie GA wirtschaftlich kaum zu rechtfertigen. Neben der Last gibt es weitere essentielle Nachteile, die durchaus auch einige Blog Konzepte betreffen: Die Objektive Messbarkeit der Zielgruppe und Klickraten für dritte (Werbepartner). Viele online Werbeverträge setzen z.B. sogenannte IVW Pixel voraus, was letztendlich nichts anderes ist als eine Art google-analytics für die Werbewirtschaft.
Beide Punkte machen es für wirtschaftlich agierende Blogs oder Magz leider unmöglich deinem (guten!) Beispiel zu folgen.
Mein sympathisches Fachblog für Bassmusik geht hier eindeutig den richtigen Weg!