“Das geht hier nicht” – Liebe Volksbar …
pEtEr Withoutfield am Dienstag, 6. September 2011, 17:02 UhrTags: Mitte, Rant, Tassebier, Volksbar
Abgelegt unter: Berlin,Lesbar

… ich werde diesen Beitrag für einen kleinen aber delikaten Rant über euer Etablissement, bzw. über eine der (wohl leicht verblödeten) Bedienungen nutzen. Die Volksbar war die Location der letzten Tassebier in Berlin-Mitte, die mir extrem schlecht in Erinnerung geblieben ist:
“Das geht hier nicht, das könnt ihr hier vor der Tür nicht machen, das zieht alles rein.”
Liebes Blondinchen: Ich lebe seit 12 Jahren in Berlin, bin durch so ziemlich alle Bezirke und durch massig Kneipen und Restaurant gezogen, aber so ein peinliches, kleinbürgerliches und unsouveränes Verhalten einer Schankwirtschaft-Bediensteten habe ich bisher noch in keinem anderen Laden erlebt! Wenn ihr (oder nur du schlecht gelauntes Ding) in eurem Laden keine rauchenden Menschen wollt ist das vollkommen ok. Wenn ihr aber Euren Gästen vor der Tür das Kiffen verbietet, es aber nicht aussprecht, lieber herumeiert und nach den richtigen Worten sucht und die Gäste 20 Meter weiter weg schickt, dann kann ich leider keine Empfehlung für Euer Etablissement aussprechen.
Das war sicher die letzte Tassebier, die in eurem Laden stattfand.
(Update: Habe es mal leicht entschärft.)
Übrigens hätte ich diesen Beitrag bestimmt nicht geschrieben, wenn du freundlich auf die Rauchenden zugekommen wärst, Klartext gesprochen hättest und mit einem Lächeln im Gesicht die Raucher darum gebeten hättest, ein paar Meter zur Seite zu gehen. Wenn du aber mit deinen geschätzten 24 Jahren wie eine Vorstadtpomeranze dein Maul nicht aufkriegst, unfreundlich und blöd deine gut zahlenden Gäste anpöbelst (ja wir haben nach dem Freibier auch fleißig bezahlt), dann muss ich einfach zurück kacken.
Foto via kfmw

















Ich verstehe die Aufregung nicht so ganz. Klaro hätte die Dame das freundlicher und oder sachlicher machen können, aber sie deshalb gleich öffentlich zu beschimpfen und dem Laden die Pleite wünschen?!
Ein wenig Ironie hätte auch geholfen…
Puh… ne klare Ansage hätte hier wohl geholfen… Gutes Personal ist halt schwer zu finden.
Schön gesagt!
Herr Medienterrorist, mal abgesehen von der Nachlässigkeit, mit der Sie neuerdings die deutsche Sprache behandeln: Obenstehendes disqualifiziert wohl eher Sie als irgendeine verschüchterte “kleine Bedienung”. Wie genau stellen Sie sich vor, dass man mit einem freibierseeligen Rudel von Vor-der-Türe-Kiffern denn umzugehen hätte? Fehlt Ihnen ein “gnädiger Herr” hier und ein Knicks da?
Sie klingen ja nahezu beleidigt, dass man Sie nicht reingebeten und Ihnen das Spaßkipperl vorgedreht an den Tisch serviert hat.
Als kleiner Nachtrag: Blondinchen oder Blondchen. Nie: Blondienchen. Wenn schon dissen, dann korrekt. Die anderen 7 Fehler dürfen Sie selbst suchen.
Die Bedienstete ist blond, so verstand man das Blondienchen…
Joa, heftiger Rant, allemal, viell. mal an der Stelle etwas entkräften: Die haben in der eingezogenen Etage eine offene Raucherlounge, die nur deswegen sein kann, da sie eine Luftanlage mit heftigen Durchsatz haben.
War doch nett, eigentlich schade, wenn es da nicht mehr statt fände.
My 50ct.
@Faisal: Manch mal muss man (ich) halt Dampf ablassen bevor man (ich) die Energie an anderer, falscher Stelle ablässt.
@goldbauch: Wer oder was mit diesem Beitrag disqualifiziert wird liegt wohl im Auge das Betrachters. Wie ich mir den Umgang mit “einem freibierseeligen Rudel von Vor-der-Türe-Kiffern” vorstelle habe ich im letzten Absatz erwähnt. Aber vielleicht ist dir ja durch meine “Nachlässigkeit” im Umgang mit der deutschen Sprache die Lust daran vergangen, den Beitrag bis zum Ende zu lesen.
Beleidigt bin ich übrigens nur von der Art und Weise wie die Dame auf die rauchenden zugekommen ist. Habe ich aber auch schon im Beitrag erwähnt.
Und Danke für den Blondinchen-Hinweis, habe ich geändert.
Herr Peter, ich habe brav bis zum Ende gelesen. Aber mit dem Reply an Herrn Faisal erklärt sich auch die Grundstimmung des Artikels. Es klang und klingt eben sehr nach Beleidigte-Leberwurstness.
Ich war nicht dabei. Tu mir deshalb und nur auf Basis des Zitats “Das geht hier nicht, das könnt ihr hier vor der Tür nicht machen, das zieht alles rein” wirklich schwer, Ihren Ärger nachzuvollziehen.
Umgekehrt wäre ich sofort dabei, das Berliner Schankbedienstetenwesen ganz im Allgemeinen zu dissen, und dies mit den wenigen mir bekannten Ausnahmen als Gegendarstellung zu unterstreichen. =)
Nichts für ungut, gelobt sei der Unmut!
@goldbauch: gnihihi – ein Rant ist ein Rant ist ein Rant! Und ja klar, etwas Leberwurstness ist da auch mit bei
Übrigens habe ich den Satz raus genommen, in dem ich dem Laden nichts gutes Wünsche. Der kam mir, nachdem ich die mittägliche Unterzuckerung beseitigt habe, nicht mehr ganz so passend vor. Zum Rest stehe ich nach wie vor.
Der Artikel klingt nicht nach beleidigter Leberwurst, er IST beleidigte Leberwurst und zwar zu recht!
Ich kann verstehen, daß das der Abend für das Servicepersonal ziemlich schlimm war. Freibier bedeutet halt ein Haufen Arbeit bei null Trinkgeld. Dafür können aber die Gäste nichts. Ich hab mir mehrfach an dem Abend gedacht, daß die Fressen, die die Bedienungen ziehen echt launeverderbend sind, aber gut.
Dann kam aber die Oberzicke, hat ein empörtes Gesicht gemacht, als wäre sie auf ne Haufen Junkies getroffen und hat sich insgesamt extrem unsouverän benommen, wie pEtErs Beitrag auch recht deutlich macht.
Für mich war der Auftritt der Dame der Lacher des Abends, den ich einfach nur abgehakt hätte. Ihr restliches Benehmen war IMHO schlimmer….
oh da war ich wohl schon wech…aber überfordert war das Personal allemal! (sacht einer der 12 Jahre Tresenerfahrung hat) Scheiß Kommentarfunktion!