Alles gecloud
pEtEr Withoutfield am Montag, 25. Juli 2011, 20:13 UhrTags: Cloud, Google, Google Plus, Rant, Web
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Ich bin ein fauler Sack und liebe einfache und praktische Cloud-Funktionen, wie sie z.B. Google in Hülle und Fülle anbietet. Ich mag Google Docs sehr, um gemeinsam mit anderen an Dokumenten zu arbeiten oder einfach nur auf eine leichte Art Informationen mit anderen Menschen zu teilen.
Dieser Service gefällt auch vielen anderen Menschen, wie zum Beispiel Herren Kaschke, der gemeinsam mit anderen an Projekten arbeitet und mit damit sein Geld verdient. Dumm nur, wenn der Anbieter dieses Cloud-Dienstes plötzlich meint irgendwelche Menschen aussperren zu müssen. Der Grund für einen solchen Ausschluss muss nicht immer etwas mit genau diesem Service zu tun haben, da reicht es, wie in diesem Fall, wenn jemand anonym einen anderen Dienst der Firma nutzt: Google+
Ich möchte mich jetzt gar nicht auf die Grundsatzdiskussion mit pro und kontra Klarnamen einlassen. Soviel will ich aber dazu sagen: Ich bin für ein Recht auf Autonomisierung im Netz.
Worauf ich hinaus möchte ist etwas, was uns User, die tagtäglich mit und im Internet arbeiten, eigentlich klar ist: Unsere persönlichen Daten und Dokumente sind in Händen von Großkonzernen nicht sicher. Wer diese Dienste nutzt muss damit rechnen, dass diese Unternehmen unsere Daten und Dokumente missbrauchen, und im schlimmsten Fall sperren oder weiterreichen, wenn ihnen irgend etwas nicht passt oder sich die Ausrichtung des Unternehmens ändert. Manchmal reicht auch nur ein neuer Service, um alles auf den Kopf zu stellen.
Wer Cloud-Dienste nutzt muss auch die Gefahr die damit herkommt kennen und seine Daten lokal, oder zumindest bei anderen Diensten sichern, damit so etwas nicht passieren kann:
Mein Name ist Herr Kaschke und unter diesem texte, komponiere und produziere ich Musik für nationale wie internationale Künstler. Ich tue dieses auch innerhalb des Autorenteams 3typen, deren kompletten Zugang zu Google Sie ohne jegliche Information gesperrt haben. Wir haben es nur daran gemerkt das wir uns nicht mehr einloggen können. Darunter fallen Dienste wie Google-Text (Wir können nun keine Texte mehr einsehen, die gemeinsam erarbeitet wurden), Google-Mail (kein Zugriff mehr auf Mails), Google-Kalender (keiner aus dem Team kann Termine eintragen)
(Leider muss ich Herren Kaschke bei allem Mitgefühl hierfür auch eine Facepalm verpassen, denn es ist schon ziemlich dumm solche wichtigen Daten ausschließlich in der Cloud zu parken!)
Update: Wie Herr Kaschke in den Kommentaren schreibt, hat er zum Glück vorbildlich alle Daten lokal gespeichert!
“Don’t be evil” ist das Motto von Google und ich habe das Gefühl, das dieser Slogan in Mountain View, California derzeit nicht mehr viel Gewicht hat.
















Danke! Natürlich habe ich alle Daten lokal. Ich weiß nicht wo etwas gegenteiliges zu lesen war. Grüße & Bananen für alle!
Entschuldigen Sie Herr Kaschke, da habe ich tatsächlich etwas hineininterpretiert!
Sie wurden entfaceplamisiert
…selbst die Überschrift.
Und ich freue mich schon seit (knapp) 22 Jahren über die Bananen, Danke Herr Kaschke!