Blogrebellen Kreuzberg

Tschö XING

am Sonntag, 16. Januar 2011, 11:21 Uhr
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Liebes XING,
es tut mir Leid dir mitteilen zu müssen, dass es zwischen uns aus ist! Es kommt vielleicht etwas plötzlich für dich nach all den Jahren, aber es muss sein. Sehr spontan sind wir damals zusammen gekommen, doch wie sich herausstellte war es keine Liebe.
Statt mir Freude und neue Kontakte zu bescheren, vermitteltest du mir nur die Leute, mit denen ich schon bei anderen Netzwerken befreundet war. Dein Business-Karriere-Erfolg-Gedöns ging mir tierisch auf den Sack. Bis auf Einladungen von irgendwelchen Möchtegern-Machern zu dubiosen Veranstaltungen kam nix von dir!
Ganz im Gegenteil: Wie eine langbeinige und knapp bekleidete Prostituierte auf der Oranienburgerstraße wolltest du letzten Endes nur eins – mein Geld. Ständig hingst du bettelnd in meinem Posteingang rum, mit immer neuen Angeboten, Rabatten und Premium-Specials für deine nutzlose Mitgliedschaft. Doch jetzt ist es aus du Bitch. Ich habe dir den Laufpass gegeben und werde all meinen Freunden bei den andern Netzwerken davon erzählen.

PS: Hier kann man seinen Xing-Account löschen.

Ein Beitrag von Blogrebell
Selbsternannter Crossover-Medienterrorist, Musik-Nerd und Social-Media-Schleuder. Mehr Wahnsinn auf Twitter, Facebook & Google+.

7 Kommentare to “Tschö XING”

  1. tboley sagt:

    Gut auf den Punkt gebracht. Ich frag mich auch schon seit einiger Zeit, was mir Xing bringt. Was ich Xing bringen soll, ist ja Geld. Trotz Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes etc. habe ich Anfang dieses Jahres (hört sich schlimm an, dabei ist es noch recht neu) Facebook für mich entdeckt. Darüber läuft bereits jetzt mehr Interaktion als je über Xing.

  2. Jott sagt:

    Tja, so unterschiedlich kann man das sehen…
    Ich hab keine Ahnung, was xing für dich bedeutet hat, für was du es verwendet hast, aber man kann es ja nicht mit facebook, studiVZ o. ä. vergleichen…
    Ich bin seit dem Start von openBC/xing dabei, habe durch die Mitgliedschaft viele gute Geschäftskontakte aufbauen und Aufträge an Land ziehen können… Für mich war und ist das gut angelegtes (absetzbares) Geld. Facebook ist Spaß und Pflege des weit verstreuten Freundeskreis, xing ist Werbung und Buisness pur. Natürlich gibt es in den Kontakten Überschneidungen, aber ich versuche schon, auch hier Geschäft und Fun zu trennen…

  3. Matthias sagt:

    XING altert zurzeit relativ rapide, habe ich den Eindruck. Die haben gerade einige Probleme, sich weiterzuentwickeln. Außer ein paar Gruppen-Newslettern und Spam von Xing selbst passiert da eigentlich nicht mehr viel.

    Aber nur eigentlich, denn: Ich muss Jott Recht geben, es ist nunmal als Business-Plattform gedacht, und solange nicht alle komplett zu LinkedIn rüberwechseln, ist ein Pro-Account zumindest für Freelancer Pflicht. Dort sind die Geschäftskontakte, kommen die Anfragen rein usw.

  4. Marcel sagt:

    Hab meinen eben auch gelöscht. Braucht kein Mensch.

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