Brendon Moeller live at Deep Space NYC
Marinelli am Freitag, 5. November 2010, 08:33 UhrTags: Brendon Moeller, Deep Space NYC, Drum n Bass, Dub, Dubstep, Funk, Hip-Hop, House, Mixtape, Rock, Techno
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“Episch” schreien wir Internetbewohner ja gern mal, wenn wir etwas finden, das uns einigermaßen beeindruckt. Das hier ist wirklich episch, im Wortsinn. Über viereinhalb Stunden Mitschnitt des letzten DJ-Sets von Brendon Moeller bei der Deep Space Club Night in New York.
Selten so eine ekklektische und…ja, weise Selektion gehört. Es geht von Jazz über Hip Hop, Downbeat und Drum’n Bass, aber auch neuere Entwicklungen wie Dubstep oder Dancehall werden gefeatured. Grenzen, sei es zwischen Jahrzehnten, Styles oder aber auch die zwischen Kommerz und Underground werden gepflegt ignoriert.
Die Klammer über all diesen feinen Sachen ist dabei Dub. Dub nicht als Musikrichtung (das natürlich auch), sondern als Prinzip. Die Musik macht unabhängig vom gerade gespielten Style Räume auf. Sie erlaubt, sich einen eigenen Film dazu zu tanzen. Jetzt klinge ich wie ein Mitte-Hipster beim Verteidigen von lanweiligem Klicker-Klacker-Minimal, aber damit hat das Ganze nun wirklich nichts zu tun. Heiliges Indianerehrenwort!
DJ set at www.deepspacenyc.com on Nov. 1st 2010 by brendonmoeller
Nur um mal zu verdeutlichen, wie das mit dem weisen Ekklektizismus gemeint ist, ein Auszug der Interpretenliste auf diesem Mix:
vladislav delay, dorian concept, lone, king tubby, calibre, stereolab, harmonic 313, gang star, lou rawls, the orb, tribe called quest, einsturzende neubaten, suicide, lee perry, ian dury, deep chord, the specials, jimi hendrix, the commodores, inxs,,modeselektor, steely dan and more…..und das Cover gibt ja auch nochmal beredt Auskunft.


















In der Tat “episch”! Habs gleich mal selbst gepostet. Danke!