Blogrebellen Kreuzberg

Electronic Explorations – Enduser

am Montag, 16. August 2010, 11:18 Uhr
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(Foto: Ad Noiseam via flickr.com)

Im Rahmen seiner Electronic Explorations hat der Blogger und DJ Rob Booth zum Wochenende seinen 120. Mix veröffentlicht: Lynn Standafer a.k.a. Enduser, ein von mir seit Jahren hoch geschätzter Breakcore-Artist, der u.a. auch bei dem Berliner Label Ad Noiseam veröffentlicht, hat ein neues Set eingespielt:

enduser July 2010 live set – created & mixed w/ ableton live & renoise

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Der Mix und die Tracklist kann auf Electronic Explorations herunter geladen werden.

Es ist schon witzig, wie sich die Zufälle ergeben: Just auf der letzten #Tassebier hatte ich mit @_tasmo kurz über den in Berlin entwickelten Audiotracker Renoise gesprochen – einem Tool zur Musikproduktion, wie es zu Zeiten des C64 und Commodore Amiga oft und gern genutzt wurde, welches aber leider ein wenig in Vergessenheit geraten ist. Enduser setzt es auch heute noch ausgiebigst in seinen Breakcore-Produktionen ein, und das nicht ohne Grund.

Ähnlich vieler aktueller Dubstep-Produktionen bedient sich Enduser der Kategorie der bösen Bässe, die bei ihm ohne den mittlerweile handelsüblichen Einsatz von LFOs jedoch fast schon unspektakulär straight daher kommen.

Aber seine Drums, die DRUMS! Ein Grund, warum ich Enduser so schätze ist, dass er seine Breakbeats nicht einfach nur durch ein Glitch-PlugIn laufen lässt, sondern dass er sie alle im Tracker choppt und cuttet, was ebenso gut von der Hand geht, m. E. jedoch viel mehr Sachverstand und handwerkliches Geschick verlangt als reines Potentiometer-Glitchen:

YouTube Preview Image

Irgendwie war ich immer zu blöd, den Tracker-Workflow zu durchblicken. Aber egal. Damit sich der geneigte Hörer einen tiefergehenden Eindruck von meine Begeisterung über diesen Künstler verschaffen kann, hier noch drei Links zu meinen persönlichen Enduser All-Time Classics:

Ein Beitrag von Blogrebell
Der @Ecoluddit podcastet Audio-Interviews unter HipHop ist… und ist ein Mitglied der Generation Tapedeck.

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2 Kommentare to “Electronic Explorations – Enduser”

  1. ichselbst sagt:

    Enduser ist der Hammer. Besonders “Endya” ist ungefähr sau geil :)

  2. Der Ecoluddit sagt:

    Endya? Kenn ich noch gar nicht. Gleich mal checken … Oh! Das ganze Album kannte ich noch gar nicht. Aber ein Sample, wie von glücklichen Kühen 8) Sehr geil!

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