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Visual Trashpunk Band Bonaparte

pEtEr Withoutfield am Sonntag, 16. November 2008, 11:47 Uhr
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Abgelegt unter: Hörbar

Visual Trashpunk Band Bonaparte

Musikalische Perfektion ist bei der Visual Trashpunk Band Bonaparte eher Nebensache. Die rund 20 köpfige und aus internationalen Bandmitgliedern bestehende Band besticht vielmehr durch ihre schrille Live-Performance mit bunten Kostümen, jede Menge Tänzern und absurde Showeinlagen.

Nach Heavy-Radio-Rotation des Titels Anti Anti und nicht zuletzt durch ein Privat-Gig für den sich derzeit in Berlin aufhaltenden Filmemacher Quentin Tarantino bekommt die Band Bonaparte immer mehr öffentliche Aufmerksamkeit. Und das zu Recht!

Das Lifestyle-TV-Format “Polylux”, das aus finanziellen Gründen Ende des Jahres vom RBB eingestellt wird, würdigten die Trashpunk Band mit einem Beitrag in einer ihrer letzten Sendung:


polylog Bonaparte @ www.polylog.tv/videothek

Bonaparte – giGoLo VagAbuNDo

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5 Kommentare to “Visual Trashpunk Band Bonaparte”

  1. Kreuzberger sagt:

    Weiterer Terminhinweis für Kreuzberger:

    Wie wir alle jeden Tag mitbekommen, verändert sich Kreuzberg, vor allem SO36, momentan rasend schnell. Das ist prinzipiell nicht neu und muss auch nicht immer schlecht sein. Jedoch gibt es durchaus auch negative Entwicklungen im Kiez: Mit dem neuen “chicken” Ruf Kreuzbergs, ziehen hier auch Menschen hin, die früher nie auf die Idee gekommen wären. Es geht um vorwiegend jungeMenschen der oberen Mittelschicht, die die “hippe” Szene-Kultur Kreuzbergs in vollen Zügen auskosten wollen. Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden, jedoch sind die Folgen dieser Vorgänge fatal: Die Mieten und andere Lebenserhaltungskosten schnellen in die Höhe. Wo erhöhte Nachfrage besteht, muss auch mehr für bezahlt werden. Die Folge ist die Verdrängung von alteingesessenen Bewohnern des Kiezes, denn diese, traditionell eher Arbeiter, Arbeislose, Migranten, Studenten u.ä. können sich Kreuzberg nun nicht mehr leisten. Im Stadtbild ist dieser Vorgang, von Experten “Gentrification” genannt, unübersehbar: anstelle von der typischen kreuzberger “Herr-Lehmann-Kneipe” wird die Galerie XY oder der SoundSo-Club, der vom Prenzlauer Berg hierhin gezogen ist, das ehemals besetzte Haus muss vielleicht einem teuren Restaurant weichen. Und das Bier in der Lieblingskneipe kostet statt 1,50€ demnächst 3€. Kreuzberg verliert somit nach und nach seine typisch-charmante Subkultur und alteingessesene sozial-schwächer gestellte Bewohner müssen wegziehen.
    Dass es viele Menschen hier im Kiez gibt, die diesen Vorgängen eher kritisch gegenüber stehen, liegt auf der Hand. Der Widerstand gegen das Stadtentwicklungsprojekt MediaSpree und die O2-Arena sind dafür nur einige wenige Beispiele. Am 29.11. wird es zudem eine Demonstration durch Kreuzberg 36 geben, die sich gegen höhere Mieten im Kiez richtet. Veranstalter sind diverse Mieter-Organisationen, Stadtteil-Initiativen sowie Hausprojekte und vielen mehr.
    Infos auf: http://www.kreuzberg-info.de/pirati/index.html

    Vielleicht könnten die Menschen, die diesen WeBlog machen, in einem eigenen Artikel auf die Demonstration hinweisen, da sich definitiv viele Blog-Leser dafür interessieren würden. Immerhin handelt es sich hier um den meistgelesenen Blog aus Berlin-Kreuzberg.

  2. Tobi sagt:

    Dito. ;)

  3. Weiterer Xberger sagt:

    gute info zu dem ‘Gentrification von Kreuzberg’-Thema:
    http://www.de.indymedia.org/2008/11/233847.shtml

  4. Matthias sagt:

    Um mal wieder aufs Thema zu kommen: Bonaparte sind richtig richtig gut!

  5. JP sagt:

    Jetzt hab ich wieder den fiesen Ohrwurm…

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