Captain Lova
pEtEr Withoutfield am Dienstag, 2. September 2008, 11:25 UhrTags: 80er, Trash, Video
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Zu den Achtzigern habe ich ja ein eher gespaltenes Verhältnis.
Es war die Zeit meiner Kindheit und frühen Jugend. Und natürlich habe ich, wenn irgend möglich, so ziemlich jeden Trend mitgemacht. Seien es die modischen Ausfälle wie Netz-Shirts und Röhrenjeans, Armbanduhren mit Taschenrechner oder auch die musikalischen Sünden der damaligen Jahre wie Taylor Dane (übrigens meine erste Maxisingle “Tell It To My Heart”) und den Produktionen von Stock, Aitken & Waterman.
Das die 80′er heute aktueller sind denn je, brauche ich hier eigentlich nicht zu erwähnen. Wer einmal auf der Kastanien-Allee “Casting-Allee” in Prenzlauer Berg flaniert, wird sich unweigerlich in die Zeit der Schweißbänder und Neonfarben zurückversetzt sehen.
Und auch die Musik bedient sich an den synthetischen Klängen, Harmonien und Styles der achtziger Jahre.
In der Machtdose stieß ich auf einen Auftritt der Band “La Bionda”, die ihren Titel “Quiero ser tu amante” aufführten. Mit dem Rücken zum Publikum stehen die beiden Artisten und performen an ihren analogen Synthesizer, die, wie zu dieser Zeit bei Fernsehauftritten üblich, scheinbar ohne Strom auskommen. Dazu ein Captain Future ähnlicher Zeichentrick-Streifen auf der Leinwand. Transmission out of Space.
Dabei stellt Roland zu Recht fest: “Daft Punk sind olle Nachmacher.”

La Bionda – Quiero ser tu amant
Ach so, der hübsche Mann auf dem Bild bin übrigens nicht ich. Soviel Style hatte ich dann doch wieder nicht.















Geil, Taylor Dane: “Tell it to my heart, tell me I’m the only one, is this really love or just a game” ;O))
Ja krass wa?
Welche war denn deine erste selbst gekaufte Platte?
Meine erste Single war, glaub ich: Geil von Bruce and Bongo
Meine erste Platte: Irgendein Schwachsinns-80er-Sampler
Meine erste ernsthafte Platte, habe ich zur Konfirmation von meinem Cousin geschenkt bekommen: Mit Pfefferminz bin ich Dein Prinz von Westernhagen
Die hat dann den Weg für einen einigermaßen brauchbaren Musikgeschmack geebnet… obwohl Ausnahmen bis heute immer wieder die Regel bestätigen