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	<title>Kommentare zu: Orientalismus – &#8216;Planet of the Arabs&#8217;</title>
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		<title>Von: zeedano</title>
		<link>http://blog.rebellen.info/2007/02/03/orientalismus-planet-of-the-arabs/comment-page-1/#comment-20535</link>
		<dc:creator>zeedano</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 12:50:36 +0000</pubDate>
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		<description>lieber ali..
 Ich danke dir sehr für diesen wertvollen Beitrag und den Hinweis auf Said, der wie es scheint nicht richtig aufgenommen wird in vers. Kreisen und sogar unter Philosophen und Wissenschaftler, wegen seiner Theorie zu dem modernen Postkolenialismus..
was ich darum bitte, falls du aus Berlin bist und falls du das Buch auf Deutsch hast,ob du es mir zum kopieren ausleihen kannst? Das Buch ist total vergriffen und  die wenigen Exemp. in ganz BRD sind ausgeliehen und ich brauche es für einen Un- Beitrag

mfg  und vielen Dank nochmals

z.o.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>lieber ali..<br />
 Ich danke dir sehr für diesen wertvollen Beitrag und den Hinweis auf Said, der wie es scheint nicht richtig aufgenommen wird in vers. Kreisen und sogar unter Philosophen und Wissenschaftler, wegen seiner Theorie zu dem modernen Postkolenialismus..<br />
was ich darum bitte, falls du aus Berlin bist und falls du das Buch auf Deutsch hast,ob du es mir zum kopieren ausleihen kannst? Das Buch ist total vergriffen und  die wenigen Exemp. in ganz BRD sind ausgeliehen und ich brauche es für einen Un- Beitrag</p>
<p>mfg  und vielen Dank nochmals</p>
<p>z.o.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Claude</title>
		<link>http://blog.rebellen.info/2007/02/03/orientalismus-planet-of-the-arabs/comment-page-1/#comment-3500</link>
		<dc:creator>Claude</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jul 2007 10:23:13 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

ich bemerke dass du dich fuer Islam interessiert. Vieleicht wurdest du interessiert sein, wenn du franzosich kann,mehrere video auf diesem Thema auf dem website Baglis TV anschauen. Die URL ist www.baglis.tv

zur Kenntnisnahme!

Gruss</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>ich bemerke dass du dich fuer Islam interessiert. Vieleicht wurdest du interessiert sein, wenn du franzosich kann,mehrere video auf diesem Thema auf dem website Baglis TV anschauen. Die URL ist <a href="http://www.baglis.tv" rel="nofollow" target="_blank" class="liexternal">http://www.baglis.tv</a></p>
<p>zur Kenntnisnahme!</p>
<p>Gruss</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ALI</title>
		<link>http://blog.rebellen.info/2007/02/03/orientalismus-planet-of-the-arabs/comment-page-1/#comment-49</link>
		<dc:creator>ALI</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Feb 2007 09:43:21 +0000</pubDate>
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		<description>Leider werde ich ohne den Kontext zu beachten zitiert. Den Focus in einem Satz auf den bestimmten Artikel zu setzen und dann in Frage zu stellen, wenn es sich um eine vergleichende Aufzählung handelt, ist stark polemisch und den Inhalt verfälschend.
Es gibt klare Definitionen sowohl in der Sprache, in der Politik, als auch in der Philosophie. Hält man sich nicht an diese oder kennt man sie nicht einmal, ist eine Diskussion nicht möglich, da sonst permanent Kommunikationsstörungen in Hinsicht auf die Syntaktik auftreten. Will sagen, bevor ich Dinge interpretieren kann, MUSS ich sie analysieren.
Ich will hiermit auch Abschied von dieser Disskussion nehmen, da wir leider den roten Faden verloren haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leider werde ich ohne den Kontext zu beachten zitiert. Den Focus in einem Satz auf den bestimmten Artikel zu setzen und dann in Frage zu stellen, wenn es sich um eine vergleichende Aufzählung handelt, ist stark polemisch und den Inhalt verfälschend.<br />
Es gibt klare Definitionen sowohl in der Sprache, in der Politik, als auch in der Philosophie. Hält man sich nicht an diese oder kennt man sie nicht einmal, ist eine Diskussion nicht möglich, da sonst permanent Kommunikationsstörungen in Hinsicht auf die Syntaktik auftreten. Will sagen, bevor ich Dinge interpretieren kann, MUSS ich sie analysieren.<br />
Ich will hiermit auch Abschied von dieser Disskussion nehmen, da wir leider den roten Faden verloren haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nilo</title>
		<link>http://blog.rebellen.info/2007/02/03/orientalismus-planet-of-the-arabs/comment-page-1/#comment-47</link>
		<dc:creator>Nilo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2007 22:05:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.rebellen.info/2007/02/03/orientalismus-planet-of-the-arabs/#comment-47</guid>
		<description>&quot;Verständnis als Humanist nicht zulässig, da wir jegliche Beeinflussung gerade auch durch die Religion ablehnen, da diese immer eine dem Menschen übergeordnete Kraft ausübt&quot;

Quasi: Religion ist Opium für das Volk. Kommt mir bekannt vor die Parole. 

&quot;Und den Begriff Humanismus im Kontext mit einer Welt-Religion wie dem Islam zu benutzen&quot;
Gibt es sowas wie DER Islam und DEN Muslimen, DER Deutsche, DIE Frau, DER Mann...
Nicht das ich mich im Islam auskenne, aber in wie weit kennst du dich aus und was sind deine Quellen? Sprichst du arabisch? 

&quot;aber der persönliche Anspruch in der Betrachtung und Wertung muss immer ÜBER dem erreichbaren liegen. Ansonsten begibt man sich all zu leicht in konspirologisches Terrain.&quot;

Das &#039;ÜBER dem erreichbaren&#039; wird in manchen Kulturen als etwas göttlichem angesehen... Und hier möchte ich meine Kommilitonin  zitieren: &quot;Glauben ist nicht Wissen aber Wissen ist glauben.&quot;
Die Grenze zwischen Wahnsinn und gesundem Geist ist ebenfalls eine kulturspezifische Festlegung. 
Darum geht es doch: Unsere Auffassung der Wirklichkeit wird als die übergeordnete und einzige angesehen, weil wir ja so vernünftig und rational handelnde Menschen sind. Dabei fesseln wir unsere Wahrnehmung und unseren Geist so dermaßen, dass wir das Andere nicht erkennen können. 
Ich vertrete eher die emotionale Intelligenz!

&quot;Aber Foucault betreibt Wortklauberei, und alle, die danach lehren und lernen ebenso.&quot;
Keine Erkenntnis ist zu vermitteln und zu erfassen ohne Sprache und damit ist auch die non verbale Sprache gemeint. &#039;Wortklauberei&#039; erlaubt uns übermittelte Texte/Erzählungen aus der Geschichte besser zu erkennen und zu hinterfragen. Denn Menschen erzählen nun mal Geschichten; unser soziales Gedächtnis besteht aus  Mythen, Genealogien, Märchen und Sagen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Verständnis als Humanist nicht zulässig, da wir jegliche Beeinflussung gerade auch durch die Religion ablehnen, da diese immer eine dem Menschen übergeordnete Kraft ausübt&#8221;</p>
<p>Quasi: Religion ist Opium für das Volk. Kommt mir bekannt vor die Parole. </p>
<p>&#8220;Und den Begriff Humanismus im Kontext mit einer Welt-Religion wie dem Islam zu benutzen&#8221;<br />
Gibt es sowas wie DER Islam und DEN Muslimen, DER Deutsche, DIE Frau, DER Mann&#8230;<br />
Nicht das ich mich im Islam auskenne, aber in wie weit kennst du dich aus und was sind deine Quellen? Sprichst du arabisch? </p>
<p>&#8220;aber der persönliche Anspruch in der Betrachtung und Wertung muss immer ÜBER dem erreichbaren liegen. Ansonsten begibt man sich all zu leicht in konspirologisches Terrain.&#8221;</p>
<p>Das &#8216;ÜBER dem erreichbaren&#8217; wird in manchen Kulturen als etwas göttlichem angesehen&#8230; Und hier möchte ich meine Kommilitonin  zitieren: &#8220;Glauben ist nicht Wissen aber Wissen ist glauben.&#8221;<br />
Die Grenze zwischen Wahnsinn und gesundem Geist ist ebenfalls eine kulturspezifische Festlegung.<br />
Darum geht es doch: Unsere Auffassung der Wirklichkeit wird als die übergeordnete und einzige angesehen, weil wir ja so vernünftig und rational handelnde Menschen sind. Dabei fesseln wir unsere Wahrnehmung und unseren Geist so dermaßen, dass wir das Andere nicht erkennen können.<br />
Ich vertrete eher die emotionale Intelligenz!</p>
<p>&#8220;Aber Foucault betreibt Wortklauberei, und alle, die danach lehren und lernen ebenso.&#8221;<br />
Keine Erkenntnis ist zu vermitteln und zu erfassen ohne Sprache und damit ist auch die non verbale Sprache gemeint. &#8216;Wortklauberei&#8217; erlaubt uns übermittelte Texte/Erzählungen aus der Geschichte besser zu erkennen und zu hinterfragen. Denn Menschen erzählen nun mal Geschichten; unser soziales Gedächtnis besteht aus  Mythen, Genealogien, Märchen und Sagen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Ali</title>
		<link>http://blog.rebellen.info/2007/02/03/orientalismus-planet-of-the-arabs/comment-page-1/#comment-46</link>
		<dc:creator>Ali</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2007 20:32:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.rebellen.info/2007/02/03/orientalismus-planet-of-the-arabs/#comment-46</guid>
		<description>Aber Foucault betreibt Wortklauberei, und alle, die danach lehren und lernen ebenso.
Ich habe doch mit meinem Einwand eben gegen dieses stereotype Denken Position ergreifen wollen. Keine abstrakten Feindbilder oder Schuldzuweisungen, sondern eben dieses individuelle Miteinander.
Du fragst wieder nach einen übergeordnetem &quot;Wer gestaltet Realität?&quot;. Natürliche gibt es keine 100% Objektivität, oder den &quot;luftleeren Raum&quot;, aber der persönliche Anspruch in der Betrachtung und Wertung muss immer ÜBER dem erreichbaren liegen. Ansonsten begibt man sich allzuleicht in konspirologisches Terrain. 
Und den Begriff Humanismus im Kontext mit einer Welt-Religion wie dem Islam zu benutzen, ist aus meiner Sicht und meinem Verständnis als Humanist nicht zulässig, da wir jegliche Beeinflußung gerade auch durch die Religion ablehnen, da diese immer eine dem Menschen übergeordnete Kraft ausübt. Daher mein Streben nach Vernunft und den daraus resultierenden Vorteil.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber Foucault betreibt Wortklauberei, und alle, die danach lehren und lernen ebenso.<br />
Ich habe doch mit meinem Einwand eben gegen dieses stereotype Denken Position ergreifen wollen. Keine abstrakten Feindbilder oder Schuldzuweisungen, sondern eben dieses individuelle Miteinander.<br />
Du fragst wieder nach einen übergeordnetem &#8220;Wer gestaltet Realität?&#8221;. Natürliche gibt es keine 100% Objektivität, oder den &#8220;luftleeren Raum&#8221;, aber der persönliche Anspruch in der Betrachtung und Wertung muss immer ÜBER dem erreichbaren liegen. Ansonsten begibt man sich allzuleicht in konspirologisches Terrain.<br />
Und den Begriff Humanismus im Kontext mit einer Welt-Religion wie dem Islam zu benutzen, ist aus meiner Sicht und meinem Verständnis als Humanist nicht zulässig, da wir jegliche Beeinflußung gerade auch durch die Religion ablehnen, da diese immer eine dem Menschen übergeordnete Kraft ausübt. Daher mein Streben nach Vernunft und den daraus resultierenden Vorteil.</p>
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	<item>
		<title>Von: Nilo</title>
		<link>http://blog.rebellen.info/2007/02/03/orientalismus-planet-of-the-arabs/comment-page-1/#comment-45</link>
		<dc:creator>Nilo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2007 15:09:22 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Ali,
ich empfehle dir folgenden Text : &quot;ORIENTALISMUS, Kultur der Einfühlung&quot;, http://www.monde-diplomatique.de/pm/2003/09/12/a0005.text.name,askgc4jFO.n,10. 

&quot;Man verliert sehr leicht seine objektive Sichtweise, wenn man zu emotional eben diese Themen zur Disskusion bringt.&quot;

S. Edward geht hier mit Hilfe des Diskursanalyse, nach Foucault, vor. Also nicht ganz so emotional. 
Dennoch solltest du  seine Auffassung vom Humanismus lesen. (Weiter unten habe ich ansatzweise was geschrieben)

&quot;Anstatt sich gegenseitig immer wieder die Schuld- und Opferfrage zu stellen, sollte doch der moderne Mensch anfangen zu kommunizieren, nicht sich zu separieren oder sogar zu eleminieren.!

Um miteinander kommunizieren zu können, bedarf es die in Fragestellung des eignen Wissens und der eigenen Moral. Sprich ich muss mir meiner Selbst bewußt werden, bis ich den Dialog suchen kann. Deshalb ist es für Europa wichtig die eigene Geschichte zu kennen und kritisch dem übermittelten Wissen gegenüber zu treten.

&quot;Schade, dass Du den selben Fehler machst, den Du der westlichen Welt vorwürfst: Opferrollen verteilen&quot;
Anfangs habe ich dies S. Edward ebenfalls vorgeworfen, denn die Araber waren selbst lange Zeit eine koloniale Macht und sorgten ohne Rücksichtnahme auf vorhandene Kulturen für die Verbreitung des Islams. 
Bis ich dahinter gekommen bin, dass er sich  mit seiner Arbeit auf sprachlich subtileren Ebenen bewegt:
&quot;Die schrecklichen Konflikte, bei denen Menschen unter falschen Herdenbegriffen wie &quot;Amerika&quot;, &quot;der Westen&quot; oder &quot;der Islam&quot; vereinnahmt und trotz ihrer Pluralität mit einer fiktiven kollektiven Identität ausgestattet werden, dürfen nicht länger eine derart große Macht über die Menschen haben. Vielmehr müssen sich die Menschen solchen Einflussnahmen widersetzen.&quot;
Er ist humanist und setzt auf die Verbindung zwischen den Menschen und nicht, dass was von Mächtigen als Verbindung diktiert wird.
&quot;Im Mittelpunkt des humanistischen Denkens stehen nicht Vorurteile und Autoritätshörigkeit, sondern das Handeln des Einzelnen und die persönliche Intuition. Der wichtigste Punkt aber ist, dass das humanistische Denken die einzige und meines Erachtens letzte Bastion darstellt, die wir gegen inhumanes Handeln und gegen die Ungerechtigkeiten in der Geschichte der Menschen besitzen.&quot;

Wer hat die Macht und wer konstruiert unsere  Realität? Welche hegemonialen Ansprüche gibt es? Sicher ist die Vorstellung von Objektivität was tolles, aber kein Wissenschaftler bewegt sich in einem &#039;Luftleeren Raum&#039; , Genies fallen nicht einfach so vom Himmel und die reine Vernunft hat keinem was gebracht.

Viele Grüße
n.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Ali,<br />
ich empfehle dir folgenden Text : &#8220;ORIENTALISMUS, Kultur der Einfühlung&#8221;, <a href="http://www.monde-diplomatique.de/pm/2003/09/12/a0005.text.name,askgc4jFO.n,10" rel="nofollow" target="_blank" class="liexternal">http://www.monde-diplomatique.de/pm/2003/09/12/a0005.text.name,askgc4jFO.n,10</a>. </p>
<p>&#8220;Man verliert sehr leicht seine objektive Sichtweise, wenn man zu emotional eben diese Themen zur Disskusion bringt.&#8221;</p>
<p>S. Edward geht hier mit Hilfe des Diskursanalyse, nach Foucault, vor. Also nicht ganz so emotional.<br />
Dennoch solltest du  seine Auffassung vom Humanismus lesen. (Weiter unten habe ich ansatzweise was geschrieben)</p>
<p>&#8220;Anstatt sich gegenseitig immer wieder die Schuld- und Opferfrage zu stellen, sollte doch der moderne Mensch anfangen zu kommunizieren, nicht sich zu separieren oder sogar zu eleminieren.!</p>
<p>Um miteinander kommunizieren zu können, bedarf es die in Fragestellung des eignen Wissens und der eigenen Moral. Sprich ich muss mir meiner Selbst bewußt werden, bis ich den Dialog suchen kann. Deshalb ist es für Europa wichtig die eigene Geschichte zu kennen und kritisch dem übermittelten Wissen gegenüber zu treten.</p>
<p>&#8220;Schade, dass Du den selben Fehler machst, den Du der westlichen Welt vorwürfst: Opferrollen verteilen&#8221;<br />
Anfangs habe ich dies S. Edward ebenfalls vorgeworfen, denn die Araber waren selbst lange Zeit eine koloniale Macht und sorgten ohne Rücksichtnahme auf vorhandene Kulturen für die Verbreitung des Islams.<br />
Bis ich dahinter gekommen bin, dass er sich  mit seiner Arbeit auf sprachlich subtileren Ebenen bewegt:<br />
&#8220;Die schrecklichen Konflikte, bei denen Menschen unter falschen Herdenbegriffen wie &#8220;Amerika&#8221;, &#8220;der Westen&#8221; oder &#8220;der Islam&#8221; vereinnahmt und trotz ihrer Pluralität mit einer fiktiven kollektiven Identität ausgestattet werden, dürfen nicht länger eine derart große Macht über die Menschen haben. Vielmehr müssen sich die Menschen solchen Einflussnahmen widersetzen.&#8221;<br />
Er ist humanist und setzt auf die Verbindung zwischen den Menschen und nicht, dass was von Mächtigen als Verbindung diktiert wird.<br />
&#8220;Im Mittelpunkt des humanistischen Denkens stehen nicht Vorurteile und Autoritätshörigkeit, sondern das Handeln des Einzelnen und die persönliche Intuition. Der wichtigste Punkt aber ist, dass das humanistische Denken die einzige und meines Erachtens letzte Bastion darstellt, die wir gegen inhumanes Handeln und gegen die Ungerechtigkeiten in der Geschichte der Menschen besitzen.&#8221;</p>
<p>Wer hat die Macht und wer konstruiert unsere  Realität? Welche hegemonialen Ansprüche gibt es? Sicher ist die Vorstellung von Objektivität was tolles, aber kein Wissenschaftler bewegt sich in einem &#8216;Luftleeren Raum&#8217; , Genies fallen nicht einfach so vom Himmel und die reine Vernunft hat keinem was gebracht.</p>
<p>Viele Grüße<br />
n.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ALI</title>
		<link>http://blog.rebellen.info/2007/02/03/orientalismus-planet-of-the-arabs/comment-page-1/#comment-43</link>
		<dc:creator>ALI</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Feb 2007 13:32:02 +0000</pubDate>
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		<description>Leider wurden meine Zitate verschluckt: Ich bezog mich im oberen Teil auf &quot;...dass wir, die in der westlichen Welt lebenden, vielen dieser Konstruktionen zum Opfer gefallen sind.&quot; im Gegensatz zu &quot;...hört auf Kopftuch tragende Frauen als Opfer an zu sehen.&quot;

Nur für die bessere Verständlichkeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leider wurden meine Zitate verschluckt: Ich bezog mich im oberen Teil auf &#8220;&#8230;dass wir, die in der westlichen Welt lebenden, vielen dieser Konstruktionen zum Opfer gefallen sind.&#8221; im Gegensatz zu &#8220;&#8230;hört auf Kopftuch tragende Frauen als Opfer an zu sehen.&#8221;</p>
<p>Nur für die bessere Verständlichkeit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ALI</title>
		<link>http://blog.rebellen.info/2007/02/03/orientalismus-planet-of-the-arabs/comment-page-1/#comment-42</link>
		<dc:creator>ALI</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Feb 2007 13:29:05 +0000</pubDate>
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		<description>Schade, dass Du den selben Fehler machst, den Du der westlichen Welt vorwürfst: Opferrollen verteilen &lt;blockquote cite=&quot;... die in der westlichen Welt lebenden, vielen dieser Konstruktionen zum Opfer gefallen sind. &quot;&gt; zu &lt;blockquote cite=&quot;... hört auf Kopftuch tragende Frauen als Opfer an zu sehen.&quot;&gt;  
Dein Text implementiert doch ziemlich eindeutig, und leider auch einseitig die Schuldzuweisung in Richtung GB und USA. Ich könnte jetzt den Prof. für Islamgeschichte der Al-Azhar Universität in Kairo und Imam an der Moschee von Gizeh zitieren, welcher die Friedfertigkeit des Islam als &lt;b&gt;Insider&lt;/b&gt; anzweifelt und daher auch ablehnt. Er benennt Scharia und den Dschihad als dominierenden Bestandteil des heutigen Islam. Allerdings ist auch diese Denkweise viel zu pauschalisierend, diskriminierend und damit hinfällig.
Warum wird in einer solch kritischen Fragestellung immer der religiöse Fanatismus, sich in Terrorismus ergiessend, mit kulturell gesellschaftlichen Differenzen verwechselt? Warum werden Sicherheitsmaßnahmen, wie die Überwachung von öffentlichen Plätzen oder Verkehrsmitteln  immer gleich mit übersteigerter Angst vor Terroranschlägen in Verbindung gebracht?
Jeder vernünftig denkende Mensch sollte doch vor all seine Interessen den Schutz und den Erhalt des Lebens, unabhängig von Rasse, Religion und ethnischer Zugehörigkeit stellen. Das geschah aber weder zur Zeit der Kreuzzüge, nicht im Dritten Reich, noch in der Ideologie des Dschihad respektive der Scharia.
Anstatt sich gegenseitig immer wieder die Schuld- und Opferfrage zu stellen, sollte doch der moderne Mensch anfangen zu kommunizieren, nicht sich zu separieren oder sogar zu eleminieren.
Man verliert sehr leicht seine objektive Sichtweise, wenn man zu emotional eben diese Themen zur Disskusion bringt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schade, dass Du den selben Fehler machst, den Du der westlichen Welt vorwürfst: Opferrollen verteilen<br />
<blockquote cite="... die in der westlichen Welt lebenden, vielen dieser Konstruktionen zum Opfer gefallen sind. "> zu<br />
<blockquote cite="... hört auf Kopftuch tragende Frauen als Opfer an zu sehen.">
Dein Text implementiert doch ziemlich eindeutig, und leider auch einseitig die Schuldzuweisung in Richtung GB und USA. Ich könnte jetzt den Prof. für Islamgeschichte der Al-Azhar Universität in Kairo und Imam an der Moschee von Gizeh zitieren, welcher die Friedfertigkeit des Islam als <b>Insider</b> anzweifelt und daher auch ablehnt. Er benennt Scharia und den Dschihad als dominierenden Bestandteil des heutigen Islam. Allerdings ist auch diese Denkweise viel zu pauschalisierend, diskriminierend und damit hinfällig.<br />
Warum wird in einer solch kritischen Fragestellung immer der religiöse Fanatismus, sich in Terrorismus ergiessend, mit kulturell gesellschaftlichen Differenzen verwechselt? Warum werden Sicherheitsmaßnahmen, wie die Überwachung von öffentlichen Plätzen oder Verkehrsmitteln  immer gleich mit übersteigerter Angst vor Terroranschlägen in Verbindung gebracht?<br />
Jeder vernünftig denkende Mensch sollte doch vor all seine Interessen den Schutz und den Erhalt des Lebens, unabhängig von Rasse, Religion und ethnischer Zugehörigkeit stellen. Das geschah aber weder zur Zeit der Kreuzzüge, nicht im Dritten Reich, noch in der Ideologie des Dschihad respektive der Scharia.<br />
Anstatt sich gegenseitig immer wieder die Schuld- und Opferfrage zu stellen, sollte doch der moderne Mensch anfangen zu kommunizieren, nicht sich zu separieren oder sogar zu eleminieren.<br />
Man verliert sehr leicht seine objektive Sichtweise, wenn man zu emotional eben diese Themen zur Disskusion bringt.</p></blockquote>
</blockquote>
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