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	<title>Kommentare zu: Shirin Neshat und Kopftuch</title>
	<link>http://blog.rebellen.info/2007/01/27/shirin-neshat-und-kopftuch/</link>
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	<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 11:47:36 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Zoemoe</title>
		<link>http://blog.rebellen.info/2007/01/27/shirin-neshat-und-kopftuch/#comment-131</link>
		<dc:creator>Zoemoe</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Mar 2007 12:40:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.rebellen.info/2007/01/27/shirin-neshat-und-kopftuch/#comment-131</guid>
		<description>Zu Hijab, Mitleid, Arroganz, Feminsmus:  

Ich persönlich sehe Hejab sehr wohl als ein (von vielen)Instrument zur Kleinhaltung bzw. Versuchter Unterdrückung von Frauen in der Gesellschaft. 
Für mich fängt das an sobald eine Frau sich,im Vergleich zu ihren männlichen 'Genossen',nicht als vollwertiges Mitglied(!)einer Gesellschaft frei-willig entfalten kann. Das sowohl geistig, ökonomisch, körperlich und sexuel...

ijab ist nicht einfach nur ein Stück Stoff, dass frau kontextfrei und ohne 'Mithilfe' gewählt hätte und wählt. Es  sei denn es aus praktischen Gründen ist windig oder gerade modisch ;)!

Man müsste vielleicht Psychologen befragen: Was motiviert Menschen die Körper, Haare, Gesicht eines bestimmten Teils ihrer Gesellschaft zu unsichtbar zu machen? Mit welcher Motivation wird dies als Gesetz manifestiert und gewaltsam durchgesetzt? Was wiederum bewegt Menschen dazu, dies trotz besseren historisch-religiösen Wissens als freiwillige Geschichte zu betrachten oder zu verteidigen? (siehe Totschlagargument).

Ich finde diese 'europäische Arroganz' und 'kehrt doch erst vor der eigenen Haustür' Argumente sehr schwierig:

Zum einen werden diese gern als unreflektierte Totschlagargumente gegen jegliche feministische Kritik von außehalb Iran (in diesem Fall)benutzt.
Natürlich ist es schwierig in der Sch... zu festzustecken und sich auch noch von Außen und der Ferne analysieren und kritisiern lassen zu müssen!
Da fällt es schwer Kritik als Anregung ansich heran zu lassen und eine Diskusion aug gleicher Augenhöhe führen zu können. In solchen Situationen neigen Menschen gerne dazu zurückzulenken und den Spiegel vor zu halten(Selber!)

Zu anderen verhalten sich europäischen Feministinnen (die es übrigens als Einheit gar nicht gibt)in ihrer Kritik nicht immer konstruktiv oder reflektiert genug. Und vergessen, dass auch sie gedanklich und politisch eine Lange Reifezeit hinter sich haben. 
Zum andere gibt es durchaus europäische Feministinen, die absolut eurozentrisch (somit arrogant)und mitleidvoll auf Iranerinnen im Iran zu gehen. Sie haben wenig Ahnung von Iranischer Geschichte und Problemen und meinen ihre europäische Schablone könne als global und somit für Nahost, Orient, arabische Welt oder ähnlichem gelten (was auch immer das ist und mit Iran zu tun hat).
Über Zurückweisung wird sich dann bockig gewundert.

Ich ärgere mich schon lange darüber, dass damit keine wirkliche Offenheit, Diskutieren, Austauschen auf gleicher Augenhöhe möglich zu sein scheint!!! 

Sorry, das Kommentar ist etwas ausgeufert!!!
Ich kann mich bei diesem Thema nicht zurückhalten.


Was denkt ihr darüber??? 
Alle da drausen!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Hijab, Mitleid, Arroganz, Feminsmus:  </p>
<p>Ich persönlich sehe Hejab sehr wohl als ein (von vielen)Instrument zur Kleinhaltung bzw. Versuchter Unterdrückung von Frauen in der Gesellschaft.<br />
Für mich fängt das an sobald eine Frau sich,im Vergleich zu ihren männlichen &#8216;Genossen&#8217;,nicht als vollwertiges Mitglied(!)einer Gesellschaft frei-willig entfalten kann. Das sowohl geistig, ökonomisch, körperlich und sexuel&#8230;</p>
<p>ijab ist nicht einfach nur ein Stück Stoff, dass frau kontextfrei und ohne &#8216;Mithilfe&#8217; gewählt hätte und wählt. Es  sei denn es aus praktischen Gründen ist windig oder gerade modisch ;)!</p>
<p>Man müsste vielleicht Psychologen befragen: Was motiviert Menschen die Körper, Haare, Gesicht eines bestimmten Teils ihrer Gesellschaft zu unsichtbar zu machen? Mit welcher Motivation wird dies als Gesetz manifestiert und gewaltsam durchgesetzt? Was wiederum bewegt Menschen dazu, dies trotz besseren historisch-religiösen Wissens als freiwillige Geschichte zu betrachten oder zu verteidigen? (siehe Totschlagargument).</p>
<p>Ich finde diese &#8216;europäische Arroganz&#8217; und &#8216;kehrt doch erst vor der eigenen Haustür&#8217; Argumente sehr schwierig:</p>
<p>Zum einen werden diese gern als unreflektierte Totschlagargumente gegen jegliche feministische Kritik von außehalb Iran (in diesem Fall)benutzt.<br />
Natürlich ist es schwierig in der Sch&#8230; zu festzustecken und sich auch noch von Außen und der Ferne analysieren und kritisiern lassen zu müssen!<br />
Da fällt es schwer Kritik als Anregung ansich heran zu lassen und eine Diskusion aug gleicher Augenhöhe führen zu können. In solchen Situationen neigen Menschen gerne dazu zurückzulenken und den Spiegel vor zu halten(Selber!)</p>
<p>Zu anderen verhalten sich europäischen Feministinnen (die es übrigens als Einheit gar nicht gibt)in ihrer Kritik nicht immer konstruktiv oder reflektiert genug. Und vergessen, dass auch sie gedanklich und politisch eine Lange Reifezeit hinter sich haben.<br />
Zum andere gibt es durchaus europäische Feministinen, die absolut eurozentrisch (somit arrogant)und mitleidvoll auf Iranerinnen im Iran zu gehen. Sie haben wenig Ahnung von Iranischer Geschichte und Problemen und meinen ihre europäische Schablone könne als global und somit für Nahost, Orient, arabische Welt oder ähnlichem gelten (was auch immer das ist und mit Iran zu tun hat).<br />
Über Zurückweisung wird sich dann bockig gewundert.</p>
<p>Ich ärgere mich schon lange darüber, dass damit keine wirkliche Offenheit, Diskutieren, Austauschen auf gleicher Augenhöhe möglich zu sein scheint!!! </p>
<p>Sorry, das Kommentar ist etwas ausgeufert!!!<br />
Ich kann mich bei diesem Thema nicht zurückhalten.</p>
<p>Was denkt ihr darüber???<br />
Alle da drausen!!!</p>
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